16.12.2017- -B-II- -2.Advent- -Adelheid-Dietrich- -(Sir 48,1-4.9-11/80/Mt.17,9.10-13)

Johannes der Täufer und Elija werden in den heiligen Schriften oft in Zusammenhang gesehen und manchmal sogar verwechselt. Elija ist mit einem Feuerwagen in den Himmel aufgefahren, sagen die Schriften. Er solle wiederkommen und dem Messias den Weg bereiten, ihn ankündigen. So kommt es, dass Johannes der Täufer, der in der Wüste auftritt und zur Umkehr aufruft, um dem Herrn die Wege zu bereiten, als Elija gesehen wird. Johannes selbst aber bestreitet dies immer wieder. Jesus lässt die Jünger ein wenig im Unklaren, wenn Er sagt: „ja Elija kommt, und er wird alles wiederherstellen“. Dann jedoch fügt Er hinzu: „ich aber sage euch: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt.“ Damit meint Er Johannes den Täufer, der aber als Wegbereiter des Messias nicht erkannt wurde, und ebenso wird dann auch Er, Jesus, nicht als Messias erkannt. Von Anfang an werden die Wege Jesu und Johannes des Täufers in eins gesehen, und beide werden nicht verstanden, nicht erkannt, erleiden das gleiche Schicksal.

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15.12.2017- -B-II- -2.Advent- -Christiane-Nina-(Jes.48,17-19/1/Mt.11,16-19)

Auf Gott hören ist ein Gebot Gottes, ein lebenspendender Rat. „Hättest du doch auf meine Gebote geachtet“ sagt der Prophet. Ja, solch einen Wunsch, ein Gebet, können auch wir heute ausdrücken- für uns selbst und für unsere Zeitgenossen. Einen ähnlichen Stoßseufzer lässt auch Jesus hören: „mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie gleicht Kindern, die sich gegenseitig zurufen….“ Was rufen sie? Ihr seid nie zufrieden mit dem, was wir vorschlagen. Immer wollt ihr etwas anderes. Dann kommt Jesus zu Johannes dem Täufer und zu sich selbst, um es zu erläutern. Johannes war karg im Leben, aszetisch und streng in der Botschaft zur Umkehr. Man nennt ihn „von einem Dämon besessen“. Jesus ist menschennah, feiert gerne mit und genießt, darauf nennen sie ihn „einen Fresser und Säufer“.  Ja, was nun? Kann es den Menschen jemand recht machen? Jesus vertraut auf die Nachhaltigkeit und die Früchte, sie werden schon zeigen, was recht ist, wer Recht hat.

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14.12.2017—B-II- -2.Advent- -Johannes vom Kreuz-Franziska Schervier-Bertold- -(Jes.41,13-20/145/Mt.11,7.11-15)

Krippe und kreuz gehören zusammen, denn es geht immer um den EINEN, Jesus Christus, der als Mensch geboren wurde und als Mensch am Kreuz starb. In diesem Einen Jesus Christus ist Gott selbst in der Krippe und am Kreuz, dies können wir beim hl. Johannes vom Kreuz in seiner Botschaft und in seinem Leben wiederfinden. Ähnlich ist es schon bei Johannes dem Täufer, den Jesus als den größten unter den Menschen bezeichnet, zugleich nennt Er ihn den Kleinsten im Himmelreich. Johannes hat Gottes Bote sein dürfen und können, um das Kommen des Herrn vorzubereiten. Doch in der Erkenntnis des wahren Jesus von Nazareth als Christus und Messias hat er ringen müssen, sogar sein Leben hingeben. Wundern wir uns nicht, wenn auch in unserer Welt und vielleicht in unserem Leben, Krippe und Kreuz so nahe liegen können.

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13.12.2017- -B-II- -2.Advent- -Luzia-Odilia-(Jes.40,25-31/103/Mt.11,28-30)

Manchmal fragen wir uns, wer ist Gott? Wo ist Gott? Wie handelt Er? Schau dir die wunderschöne und vielfältige Natur an! Wer hat das alles gemacht? Wo kommt es her? Fragt der Prophet. Dann schau auf dich! Wer hat dich gewollt, wer begleitet dich, wer sorgt für dich? Wenn Menschen auch müde und matt werden, der Herr wird es nicht. Also: vertrau Ihm! Dazu braucht es den Mut, zu Ihm hinzugehen (Evangelium) und Sein Joch (der LIEBE) zu tragen. Wer sich darauf einlassen will, erfährt Ruhe und Kraft, auch in der Schwäche und in den Ängsten.

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12.12.2017- -B-II- 2.Advent- -Johanna Franziska von Chantal-Dietrich-ULF von Guadeloupe-(Jes.40,1-11/96/Matth.18,12-14)

 

Jesus hat die Jünger immer mit einer Botschaft der Freude und des Trostes beauftragt, so hören wir heute vom Hirten und den Schafen. Es kann vorkommen, dass ein Schaf sich verirrt, verlorengeht, zurückbleibt aus welchen Gründen auch immer. Wenn der Hirt nachzählt und feststellt, da fehlt eines, dann könnte er rationell denken: von hundert sind noch 99 da, was soll’s, Verluste gibt es immer mal. Doch im Reich des himmlischen Vaters gilt das andere Verhalten: der Hirt lässt die 99 in der Obhut des Hundes oder des Stalles und er macht sich auf den Weg und sucht das Verirrte, bis er es findet. Und wenn er es findet, dann freut er sich und bringt es sicher zurück zu den anderen. So will auch der himmlische Vater sich uns jedes Seiner verirrten Kinder auf die Suche begeben …bis Er es findet. Der Vater will keines Seiner Kinder verlieren. Seine liebende Sorge gilt allen, auch mir und dir.

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