19.10.2017- -A-I- -28.W.4.- -Jean de Brebeuf-Isaak Jogues u Gefährten-Paul vom Kreuz-Laura-(Röm.3,21-30/130/Lk.11,47-54)

Jesus geht manchmal sehr hart mit Gegnern um, in scharfen Worten stellt Er ihr Verhalten bloß „ihr errichtet Denkmäler für die Propheten, die von euren Vätern umgebracht wurden (weil sie ihnen unbequem waren)“Damit bestätigt ihr und billigt ihr, was eure Väter getan haben“. An sich haben die jetzigen Genrationen im Vergleich zu den früheren nichts gelernt. Jesus wird selbst angefeindet, obwohl Er den Weg der Wahrheit lehrt, die Schriftgelehrten jedoch den „Schlüssel zur Tür der Erkenntnis weggenommen, um niemand hineinzulassen“. Nun versuchen alle, Jesus durch Fragen in eine Falle zu locken, damit Er sich selbst widerspreche, doch Jesus bleibt Seinem Weg treu und kann von anderen, die die Wahrheit verdrängen, nicht reingelegt werden. Die Wahrheit allein macht frei, selbst wenn sie angefochten und verdrängt wird.

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18.10.2017- -A-I- -28.W.4.- -Lukas- -(2.Tim.4,4,10-17/145/Lk.10,1-9)

In diesen letzten Wochen des Kirchenjahres lesen wir das Evangelium des Lukas, im Lesejahr C lesen wir es sonntags, die Kindheitsgeschichte Jesu kennen wir besonders bei Lukas und auch die Apostelgeschichte stammt von ihm. Wir sind Lukas dankbar, der kein Apostel des Herrn war, aber sehr darauf aus war, sich gut zu informieren um ein Evangelium zu verfassen, zudem hat er Paulus auf seinen Missionswegen begleitet. Lukas ist sehr aufmerksam für alles, was im Menschen klein, krank, angefochten, sündig ist. Lukas betont das froh und freimachende in Jesus und Seiner Botschaft. Lukas sieht auch die große Missionsaufgabe, so hören wir heute, dass Jesus die Jünger voraussendet dorthin, wo er selbst später gehen möchte. „Die Ernte ist groß, der Arbeiter wenige“. Dann bittet der Herr, den „Herrn der Ernte zu bitten, Arbeiter für Seine Ernte zu senden“. Diese Aufgabe soll ohne große Hilfsmittel geschehen, einfach nur mit der Botschaft und der Haltung des Friedens. Dieser Friede breitet sich dann aus. Jeder Jünger des Herrn, jeder Getaufte und Gefirmte ist hier gemeint.

 

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17.10.2017- -A-I- -28.W.4.- -Ignatius v Antiochien-Anselm-(Röm.1,16-25/19/Lk.11,37-41)

 

Jesus hat oft Konflikte mit Pharisäern, die haargenau das Gesetz und die Gebote einhalten wollen und es so lehren. Bei ihnen kommt es auf jedes Detail an, und sie beobachten sehr genau die Einhaltung der Vorschriften. Das tun sie für sich selbst und fordern es auch bei anderen. Jesus steht bei ihnen in der Kritik, weil Er sehr frei mit diesen Vorschriften umgeht, nicht weil Er sie geringschätzt, aber weil die barmherzige Liebe vorgeht. So kann Er beim Reinheitsgebot sagen: „ihr haltet das Äußere peinlich genau sauber, aber wie sieht es innen aus? Wie könnt ihr genau die Gegenstände sauber halten, aber im Herzen hegt ihr Gedanken der Gier und Habgier, sogar Raub und Bosheit können sich im Innern tummeln, und außen macht ihr ein schönes Gesicht. Gott hat jedoch beides geschaffen. Außerdem ist es besser mit Armen zu teilen als kleinliche Vorschriften einzuhalten. In manchen Situationen können wir viel von diesen Worten des Herrn lernen.

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16.10.2017—A-I- -28.W.4.- -Hedwig-Gallus-Marguerite Marie Alacoque-Luitgard- -Röm.1,1-7/98/Lk.11,29-32)

Ein Zeichen wollen Menschen, Beweise… auch in unserer Zeit der vielen „fake News“, Falschmeldungen, die bewusst gestreut werden. Jesus geht auf solche Wünsche nicht ein, denn es sollten ja überdeutliche Zeichen werden, Gott aber gibt nur das Zeichen, das schon im Propheten Jona gegeben ist: umkehren, neu beginnen, vertrauen und lernen, dass Gott im Unscheinbaren Wunderbares bewirkt. Viele andere Menschen, die nicht an Gott glauben, haben schon neu beginnen können, haben Wege verlassen und Neue begonnen. Doch in Jesus von Nazareth haben die meisten nichts erkannt und Ihn und Seine Worte einfach nicht ernst genommen. Dabei spricht in Ihm wirklich Gott selbst, ja er ist mehr als ein Prophet, Er ist Gott selbst unter uns Menschen. Mehr kann es als Zeichen nicht geben. Kommen wir zu Ihm, folgen wir Ihm, vertrauen wir Ihm. Wie die heiligen es getan haben.

 

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14.10.2017- -A-I- -27.W.3.- -Kallistus-Burkhard-Hildegund (Joel 4,12-21/97/Lk.11,27-28)

14.10.2017- -A-I- -27.W.3.- -Kallistus-Burkhard-Hildegund (Joel 4,12-21/97/Lk.11,27-28)

Ein ganz kurzer Evangelientext wird uns heute in der %Morgenmesse angeboten. Ein Kompliment, ja sogar eine Seligpreisung für eine Frau, eine Mutter. Ihr Sohn Jesus wirft einen Lichtglanz auf die Mutter des Herrn. Das hat die Frau aus der Menge wohl erkannt oder gespürt, doch bleibt sie bei dem rein menschlichen Aspekt: was muss die Mutter sich wohlfühlen, bei einem solchen Sohn. Was haben nicht schon Mütter (und Väter) über ihre Söhne und Töchter gedacht und gesagt? Was haben andere, die dem Sohn oder der Tochter begegnet sind, über das Glück dieser Eltern ausgesagt,? Was denken wir selbst über Kinder und Enkelkinder? Was wünschen wir ihnen, ersehnen wir für sie? Jesus spricht eine andere Seligpreisung aus, die das rein Menschliche oder Familiäre übersteigt (nicht ausschließt): „selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es befolgen“. Und wer hätte das besser getan und verwirklicht als Mutter, die Mutter, die zugleich die erste Jüngerin und Schülerin Ihres Sohnes ist; So kann sie Z.B. bei der Hochzeit zu Kana den Dienern ans Herz legen „was Er (Jesus) euch sagt, das tut“. Selig ist Sie, Maria, die Hörerin und Täterin des Wortes Gottes, dh des Sohnes. Ein kurzer Text, und es steckt das gesamte Evangelium darin.

15.10.2017- -A-I- -28.Woche-4.-Theresia von Jesus (von Avila)Aurelia-Thekla-(Jes.25,6-10/23/Phil.4,12-14.19-20/Mt.22,1-14)

Ein Fest feiern, das tut jeder gern. Doch wenn es allzu viele Feste werden, dann können Festtage schon zum Stress werden. Wenn Gott von einem Fest spricht, von Seinem Fest, dann möchte es nicht nur noch eines hinzu sein, sondern das Leben zu einem Fest machen. Alles, was wir leben und tun, all das kann- durch Gottes Gegenwart und in Seiner Liebe- eine Feier werden, ein Fest sein. Der Herr öffnet unsere Sinne für das Schöne und Wunderbare in allen Geschöpfen und im eigenen Dasein. Unser Gebet und jeder Gottesdienst möchte uns dafür aufmerksam und empfänglich machen, besonders am ersten Tag der Woche, dem Sonntag. Fragen wir uns: worüber freuen wir uns? Wann freuen wir uns? Sehen wir zuerst all das, was nicht gut ist oder das, was gelingt? Geben wir Gott eine Chance, uns mit Hoffnung und dankbarer Freude zu erfüllen, dann wird das Leben zum Fest, dann ist es ein Fest, auch an Werktagen.

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