22.9.2019- -C-I- -25.Woche- -1.- -Mauritius u Gefährten-Emmeran- -(Amos8,4-7/113//1.Tim.2,1-8/Lk.16,1-13)

Gott und der „Mammon“ (der zum Gott gewordene Besitz) gehen nicht zusammen. Hier gilt ein entweder-oder, wer hat in meinem Leben das Sagen? Amos ist da sehr deutlich, denn Frömmigkeit, die im Alltag ungerecht handelt, ist dem Herrn ein Gräuel. Jesus nimmt das Thema auf und rät: macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon: Geld soll dienen, nicht bedient werden. Zugleich weist uns der Herr auf die Zukunft, die Ewigkeit bei Ihm. Wollen wir dahin kommen? Dann lohnt sich der Einsatz hier: „im Kleinsten zuverlässig sein, dann kann auch das Große uns anvertraut werden.“
„Herr Jesus Christus, dir liegt so sehr an uns Menschen, an jedem Menschen, dass du alle Bereiche einbeziehst, die uns zu Gott führen können oder uns von Ihm abhalten. Hilf uns dabei, die rechten Entscheidungen zu treffen, im Blick auf das große Ziel: Deine Ewigkeit.“

21.9.2019- -C-I-24.W.- -4.- -Matthäus Apostel und Evangelist-Jonas-Debora- -(Eph.4,1-7.11-13/19/Mt.9,9-13)

Matthäus beschreibt in seinem Evangelium seine eigene Berufung durch Jesus. Berufung ist ein Ruf an einen Menschen, in einen Menschen hinein. Diese Berufung kommt von außen an ihn oder von innen, es ist ein Geschehen, ein Geschenk. Gott ruft und beruft wen Er will und wozu Er ihn senden will. So erfährt es klar der Zöllner mitten in seinem Dienst. „Folge mir!“ sagt der Herr. Der Zöllner steht auf und folgt Ihm. Nicht nur in diesem Moment sondern ab jetzt ein Leben lang. Das Beispiel des Kollegen lässt viele mit uns Haus gehen, wo Matthäus ein Mahl bereitet. Jesus weiß: Er ist zu den Kranken wie ein Arzt gesandt. Alles in Barmherzigkeit zu den Sündern, wie Gott es vorhat für die Menschen.
„Herr Jesus Christus, in Deiner Freiheit rufst und berufst Du wen Du möchtest. Deine Freiheit macht die Freiheit des Berufenen möglich. So entsteht dann eine neue Beziehung und prägt das Leben. Du berufst in eine Lebensgemeinschaft, in eine Freundschaft, nicht nur in eine Aufgabe oder in einen Dienst. Danke für Deine Apostel und die vielen anderen, die Du schon berufen hast und für alle, die Du noch berufen willst.“

20.9.2019- -C-I- -24.W.- -4.- -Andreas Kim Taegon-Paul Chong Hasang u. Gefährten-Eustachius- (1.Tim.6,3-12/49/Lk.8,1-3)

Mit den Märtyrern aus Korea nehmen wir die Weltkirche in den Blick und danken für alle Zeugen und Zeuginnen des Glaubens. Was Jesus damals mit den Jüngern begonnen hat, das durchzieht die Zeit und die Welt. Die Verkündigung der Frohen Botschaft vom Reich Gottes ist der Mittelpunkt. Und immer- von Anfang an- begleiten Menschen mit guten Werken diese Verkündigung. Dies ist ein großes Geschenk, auch heute. Die Gefahr lauert dann auch in jeder Ecke: Geld und Besitz werden überbewertet und zum Selbstzweck. Das soll es nicht, nur die Evangelisierung ermöglichen und unterstützen.
„Herr Jesus, wir danken Dir für Deine Verkündigung und für alle Menschen aller Zeiten und Zonen, die sie weitertrugen und weitertragen. Hilf uns, heute Deine authentischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu sein. .. im Dienen, nicht im Horten von materiellen Dingen. Mach uns frei für Dich und für die Menschen.“

19.9.2019- -C-I- -24.W.- -4.- -Januarius-Theodor v Canterbury-Igor- -(1.Tim.4,12-16/111/Lk.7,36-50)

Liebe und Dankbarkeit gehören zusammen. Das zeigt sich in dem Ereignis im Haus eines Pharisäers. Eine Frau, die sicher nicht eingeladen war, kommt einfach in den Raum des Gastmahls und dankt Jesus, indem sie Seine Füße ehrt. Sie weint über die Füße, trocknet sie mit ihrem Haar und gießt kostbares Öl über sie: Reue, Freude und Dankbarkeit zeigt sich in diesem liebevollen Tun. Der Pharisäer ist deutlich irritiert und bezeichnet die Frau als Sünderin. Das ist Jesus bekannt, doch auch ihre Umkehr. So erklärt es das Gleichnis, das Jesus dann erzählt und dem Gastgeber seine Unterlassung vor Augen führt.
Ja, Glaube, Vertrauen, Reue kann Wunder bewirken, Korrektheit im Verhalten nicht unbedingt.
„Herr Jesus Christus, wer Dir begegnen darf, wird zu einem neuen Menschen. Vergangenheit wird nicht ausgewischt, stellt aber kein Hindernis mehr dar für eine befreiende Zukunft. Du bist unser Heiland, unsere Zukunft, unsere Freude und Zuversicht. Nie können wir Dir genug danken.“

18.9.2019- -C-I- -24.W.- -4.- -(1.Tim.3,14-16/111/Lk.7,31-35)

Was wollen die Menschen? Worauf zielen sie? Manchmal versteht man die Menschen nicht, versteht man sich selbst nicht: sie wollen das eine, dann wieder etwas anderes. So ähnlich sehen wir auch viele Diskussionen unter Christen und in den Kirchen: es fehlt eine klare Linie und der Mut, etwas Neues dann auch anzugehen. So war damals Johannes der Täufer von den einen geehrt und von anderen wegen seiner strengen Lebensführung und Botschaft abgelehnt. Dann war Jesus, der freier auftrat, von den einen angenommen und von anderen abgelehnt. Und doch muss und kann sich die Weisheit durchsetzen.
„Herr Jesus, Du hast es nicht leicht gehabt und es Dir nicht leicht gemacht: Du bist den Weg der Menschen und mit den Menschen gegangen. Du bist zum Spielball geworden von Gruppen und Meinungen. In Dir hat aber die Weisheit Gottes sich den Weg gebahnt und tut es bis heute. Lass uns bei Dir bleiben und Dir vertrauen, ob wir von anderen verstanden werden oder nicht.“