. http://mediapool.be/impuls 21.1.2021-B-I-2.W.-2- Gebetswoche für die EINHEIT der CHRISTEN-Meinrad-Agnes-( Hebr.7,25-8,6/40/Mk.3,7-12)

Gemeinsam beten“ ist das Leitwort heute, in dieser Woche der Ökumene. Ausgehend vom Wort im Johannesevangelium „Ich nenne euch nicht mehr Knechte, sondern Freunde“ beschreibt die Vorbereitungsgruppe der Texte, das Gebet als Ausdruck der innigen Freundschaft, die Jesus uns anbietet und als treue Antwort aller, die Jesus auf diese Weise zu sich ruft-über alle Landes- und Konfessionsgrenzen hinaus. Jesus, der Herr und Freund der Menschen, der Gottessohn und Menschenbruder zieht so viele an sich, die auf der Suche sind nach dem Sinn des Lebens und der Quelle alles Guten-Gott. Sicher haben wir als Kirchen und auch persönlich als Christen zu viele Hindernisse aufgebaut, so dass Menschen auf uns „stossen“ statt auf Gott, dabei sind wir alle nur schwache Werkzeuge, auch die Kirchen. Unsere gemeinsame Aufgabe und Mission ist die Brücken zu bilden zwischen Menschen und Gott, und unter den Menschen. Da hilft uns das gemeinsame Gebet; es führt uns dann eher zum gemeinsamen Handeln UND ZUR EINHEIT IN CHRISTUS.

„Herr Jesus Christus, Dein ganzes irdisches Leben unter uns ist getragen von der Liebe: im Gebet mit dem Vater und dem Geist, und im Dasein bei den Menschen und für sie. Diese EINHEIT in DIR und Deinem Leben zeugt von der tiefen Verbundenheit in der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Hilf uns mit dem Geist der Liebe in der Einheit zu reden, zu beten, zu denken  und zu handeln: eins mit uns selbst, eins mit Dir und eins untereinander in der jeweiligen Kirche und unter allen Kirchen. Dann kann das Reich Gottes, (der Friede, die Gerechtigkeit, die Liebe) reifen und wachsen.“

20.1.2021-B-I-2.W.-2-Fabian-Sebastian-Heinrich v Uppsala-Weltgebetswoche für die Einheit der Christen-4.Erscheinungstag Mariens in Banneux „ich wünsche eine kleine Kapelle“- (Hebr.7,1-3.15-17/110/Mk.3,1-6)

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen unter dem Motto „bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen“ ergänzt es heute mit „Liebet einander, so wie ich euch geliebt habe“. Dieses Wort folgt der Fußwaschung beim Abendmahl in Jerusalem. Liebe als Dienst am Menschen, besonders der Armen ist somit eine Folge, eine Frucht des „Bleibens bei Jesus, in Jesus Christus“. Hier entsteht dann auch eine tiefere Gemeinschaft unter Menschen. Die Verbundenheit in der Gemeinschaft von Christen und unter Christengemeinschaften sollte von dieser dienenden Liebe geprägt sein.

Kirche wird dann zum Ort der Versöhnung und zum Anstoß, Versöhnung zu erbitten und sie zu gewähren. Durch jede erlebte Versöhnung wird die Gemeinschaft gefestigt und die Einheit stärker.

„Herr Jesus Christus, in Dir offenbart sich die unendliche Liebe des Vaters und des Heiligen Geistes. Öffne unsere Herzen, damit wir einander in unserer Verschiedenheit annehmen und immer bereit werden, einander zu vergeben. Mache es möglich, dass der Heilige Geist unsere Unterschiede und Trennungen zusammenführe, harmonisiere. So wird der andere Mensch, wird die andere Glaubensgemeinschaft zu einem Geschenk, zu einer Bereicherung.“

19.1.2021-B-I- 2.W.-2- Gebetswoche für die EINHEIT der CHRISTEN-Marius und Martha—Makarios-3.Erscheinung Mariens in Banneux „als Jungfrau der Armen“—(Hebr.6,10-20/111/Mk.2,23-28)

Am 2.Gebetstag der Woche für die Einheit aller Christen lenkt uns auf das WORT GOTTES“. Dabei wird der Vers aus dem Johannesevangelium 15,4 „bleibt in mir, dann bleibe ich in euch“ betrachtet. Eine Freundschaft braucht Zeit, um sich aufzubauen und zu bewähren. Die Freundschaft mit Jesus Christus geschieht auch durch die Dauer des „BLEIBENS“. So hat Maria, die Mutter des Herrn, es gelebt „sie bewahrte alles in ihrem Herzen“, viele Heiligen der 2000jährigen Geschichte sind ihr in dieser treuen Freundschaft gefolgt. Das Wort Gottes hat sie geleitet, hat sie inspiriert, hat sie bewahrt. So wurden und werden die Christen frei, zu Gott zu gehören, ohne sich drängen oder zwingen zu lassen. Es ist ja eine „Frohe Botschaft“, eine „Nachricht zum Guten“. In dieser Verbundenheit mit Jesus Christus finden wir zum Sinn Seines Wortes: „Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat“. Gottes Geist hilft uns zu diesem Verständnis, Konfessionsgrenzen überschreitend.

„Herr Jesus Christus, wir danken Dir für die Gabe des HEILIGEN GEISTES und für Seine Gaben, Gnaden und Wirkungen im Leben von Menschen und Gemeinschaften. Er hilft uns, Dich in unserem Herzen wohnen und bleiben zulassen und uns bei Dir bleiben zu lassen. Die Liebe der Freundschaft wird immer tiefer, fester, schöner, widerstandsfähiger, reiner, absichtsloser… Erleuchte uns, dass wir beten und wirken, leben und lieben können, wie Du es tust, wie Du es in der Frohen Botschaft verkündest.  In aller Freiheit und in jeder von uns frei gewählten Entscheidung.“

Wer zufällig in den Verteiler aufgenommen wurde, jedoch den täglichen IMPULS nicht erhalten möchte, melde sich, bitte, bei mir. Wer vergessen wurde und den IMPULS wohl erhalten möchte, gebe mir Bescheid. Zur Sicherheit den folgenden Link speichern.

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18.1.2021-B-I-2.Woche-I-Priska-Odilo v Bayern-Regina Protmann-Gebetswoche für die Einheit der Christen- ( Hebr.5,1-10/110/Mk.2,18-22)

„Bleibt in meiner Liebe, und ihr werdet reiche Frucht bringen (Joh.15,1-17) ist das Leitwort 2021. Heute ist der Untertitel für den Tag „Von Gott berufen“. Dabei geht es um den Ruf Gottes an Menschen und an das Volk, wie wir es gestern schon in den Lesungen der sonntagsmessen erlebt haben. Abram wird berufen, und in ein Land gesandt, das ihm unbekannt war. Er hörte auf Gott und ging. Jesus sagt den Jüngern (wie auch am Sonntag): ihr seid berufen, nicht ihr habt mich erwählt, ich euch!“

Frère Roger aus Taizé sagte: „Eines Tages hast du begriffen, dass ohne dein Wissen schon ein Ja in die +Tiefe deines Wesens eingegraben wurde. Und du hast den Weg in der Nachfolge Christi gewählt… Schweigend in der Gegenwart Christi hast du Sein Wort verstanden: „komm und folge mir nach, ich senke dir, wo dein Herz ausruhen kann.“

„Herr Jesus Christus, Du suchst uns, Du bietest uns Deine Freundschaft an und weist uns den Weg zu einem erfüllten Leben. Schenke uns das Vertrauen, auf Deinen Ruf zu antworten, damit wir verwandelt werden und Zeuginnen und Zeugen der zärtlichen Liebe sein können, mit der Du die Welt liebst.“

17.1.2021-B-I-2.Woche-2-Antonius der Mönch- Beatrix v Cappenberg-Rosalina—( 1.Sam.3,3-10.19/40/1.Kor.6,13-15.17-20/Joh.1,35-42)

Der Glaube an Gott ist immer die Antwort des Menschen auf eine Ruf Gottes, so beginnt es mit Abraham.  Auch der junge Samuel wird gerufen, kann diesen Ruf nicht deuten und fragt den alt gewordenen Eli. Der ist müde und erkennt auch nichts. Erst beim dritten Ruf wird der Priester „hellwach“ und rät dem Jungen: „wenn Er dich ruft, so antworte: rede, Herr, dein Diener hört“. So wird Samuel in den Dienst Gottes eigeführt.

Im NT ist es zunächst immer Johannes der Täufer, der Jesus erkennt und auf Ihn aufmerksam macht „weht, das Lamm Gottes“. Dann folgen einige Männer Jesus, der sie dann fragt „was sucht ihr?“ Ihre Antwort mag auch unsere werden: „Rabbi, wo wohnst Du?“  und Jesu Ermutigung gilt auch uns „kommt und seht „Fragen und Antworten, Mitgehen und Bleiben. So wächst der Glaube als Beziehung zu einem DU, nicht als Wissen einer Theorie. Durch das BLEIBEN beim Herrn, werden sie nun selbst Rufende, so Andreas bei seinem Bruder Simon. Jesus macht ihn dann zum Petrus, Fels.

„Herr Jesus Christus, rufender Herr, Lamm in der Art des Vaters, kraftvoll mild in der Wirkung des Heiligen Geistes. Wir danken Dir für Deinen Ruf an uns, an mich; wir danken Dir für die Kraft und den Mut zur Antwort, und für die fortdauernde Treue-trotz aller Hindernisse. Danke, Herr.“