23.6.2021-B-I-12.W.-4-„Jahr der Familie und des hl. Josef-Edeltraud-Hildulf-(Gen.15,1-12.17-18/105/Mt.7,15-20)

Falsche Propheten, Wölfe im Schafspelz, … Von Dornen Trauben ernten wollen… so und ähnlich haben wir es schon oft bedacht und bei Jesu Worte eingeordnet. Was macht einen Propheten zum falschen Propheten? Wenn er oder sie, aus eigener Entscheidung in diese Aufgabe hineingeht. Wenn er oder sie nur nach den Wünschen und Erwartungen der Hörer redet und handelt. Wenn kein Auftrag zu Grunde liegt. Wenn die Wahrheit nicht mitgeteilt wird- aus Berechnung, falscher Rücksicht-Profitgier.

Jesus brandmarkt diese irreführenden  Haltungen und Handlungen.

So wissen wir uns als Christen, als Kirche angesprochen: wer nur seine Klientel bedient, nach eigenem Interesse oder Image schielt, die ganze Wahrheit bewusst vorenthält… ist hier gemeint.

„ Herr Jesus Christus, wir hören Dein Wort, wir hören Deine Botschaft, Wir finden zur Wahrheit in Dir. Du rufst uns, beauftragst uns. Hilf uns, in Treue und in der Wahrheit zu bleiben und Deine Sendung zu erfüllen. Ohne falsche Berechnungen, ohne falsche Rücksichten-wie Du.“

21.6.2021-B-I-12.W.-4-„Jahr des hl . Josef und der Familie“- Aloysius-Alban-Rudolf/RadulfRaoul-(Gen.12,1-9/33/Mt.7,1-5)

„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“. Diese Worte Jesu bedenken wir selten, wenn wir (gerne) über andere reden: als witzigen Beitrag oder als Kritik und Vorverurteilung. Wenn wir selbst immer wüssten, was andere über uns denken oder reden. Manche tun sich ja dabei keinen Zwang an in den sozialen (anonymen) Medien…  Doch ist es wohl so „wie ich in den Wald hineinrufe, so wird es herausschalen“, und manches Wort kehrt als Bumerang zum Redner selbst zurück.

Wenn Gott schon NICHT RICHTET, wie so maßen wir uns an, es über andere und auch über Gott zu tun?  Wer kann gerecht sein, außer Gott, wer wahr, außer Er?

„Herr Jesus Christus, wir stehen vor Dir wie vor einem Spiegel, wir sind bei Dir wie in einem hellen alles erleuchtenden Licht. Hier können wir uns selbst verstecken, uns zurückziehen, oder uns der Wahrheit stellen. Diese Deine Wahrheit macht frei, wirklich frei und stimmt eine Freude an, die uns niemand mehr nehmen kann. Die Mühe mit Dir und wegen Dir lohnt sich.“

20.6.2021-B-I-12.Woche-4-„jahrbder Familie und des hl. Josef-Ende der Vitusoktav-Adalbert-Beningna-Deodat-Menrich-Maragrete Ebner-(Ijob,38,1.8-11/107/2.Kor.5,14-17/Mk.4,35-41)

Wolkenbrüche, Gewitter, Sturm, heftiges Unwetter das kennen wir zum Teil, doch in vielen Ecken der Erde ist es oft schlimmer. Dazu Erdbeben, Vulkanausbruch, Tsunami und die Pandemie mit immer neuen Varianten des Virus.. Dies und Vieles mehr beängstigt uns, mich, dich, die Menschheit, verängstigt, lähmt, blockiert. Wo ist dann Gott, besonders, wenn Er anscheinend uns nicht hört, nicht erhört?

Der Sturm auf dem See Genesareth, der die Jünger im Boot überrascht und überwältigt, den erleben Menschen täglich auf so vielfältige Art. die innere Unruhe und Angst in jedem der Jünger, in uns, in der für  Menschheit, in mir, in dir.

Den Jüngern reißt der Geduldsfaden, jetzt schreien sie Ihn wach „Meister , kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?“ Die Sorge dreht nicht um IHN, sondern um sie UND um ihr Untergehen, ihre bedrohte Gegenwart und Zukunft..

Da muss der Herr aufstehen, ihnen deutlich machen, dass Er doch da ist und der „Immanuel- der Gott mit ihnen“ ist. Er befiehlt dem unruhigen Meer, dem Wind- und alles wird still und glättet sich erneut: für das Boot auf dem See, für die Jünger im Boot, für die innere Unruhe und Angst in jedem der Jünger, in der Menschheit, in der Kirche, in mir und in dir.

Dazu dann auch Seine Frage: „warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?“

Sie sind erschüttert, beschämt deswegen-was darauf antworten? Und wir: ich ? Du?

Was ist denn dieser Glaube, wenn er nicht Vertrauen in DEN Gott ist, der immer je neu betont „ich bin doch da-bei euch, mit euch!

„Herr Jesus Christus, Du hast leicht reden, bist Du doch immer im Vater und der Vater ist in Dir! Und doch hast Du auch im Ölgarten und am Kreuz um Ihn gerungen, Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen? Wenn es ganz eng und ernst wird, dann fragst auch Du und zweifelst in Angst und Unsicherheit! Das tröstet uns zwar, hilft uns aber nicht recht weiter. Zeige Dich uns deutlich- steh schon ab und zu auf, droh den Stürmen und Gefahren, die uns so sehr bedrängen und aus der Bahn werfen können. Bitte, hilf der Kirche, der Menschheit, die oft nicht mehr spüren kann, um was es in Wirklichkeit geht. Auch wir selbst drehen oft im Kreis, auch ich weiß manches Mal nicht weiter. Glätte in mir die Wogen-sprich nur ein Wort, bitte, tue es.“

19.6.2021-B-I-2021-11.W.-3-„Jahr des hl Josef und der Familie-Vitusoktav- Romuald-Gervasius u Protasisus-Hildegrim-Ratho-Elisabeth v Schönau-Modest Andlauer-Rosa Flesch (2.Kor.12,1-10/34/Mt.6,24-34) .

Jesu Aussagen scheinen manches Mal unrichtig oder unrealistisch: „niemand kann zwei Herren dienen“- es gibt doch viele  Menschen mit mehreren Berufen, oder mit Teilzeitjobs in unterschiedlichen Bereichen. Da sind mehrere „Herren oder Leiterinnen“ zu beachten

Gilt das denn auch für Gott und die Götter?

Hier wirkt Jesu Wort Klarheit! Das geht im Bereich des Glaubens an Gott nicht: entweder Gott, wie Ihn die Bibel uns schenkt und Jesus Ihn verkündet UND ZUGLEICH ein anderer oder andere „Götter“- entweder /oder–man kann sein Herz ja nur einmal ganz verschenken und anbinden. Das ist schon normalen Leben so, wenn auch in unterschiedlichen Schattierungen, dann ganz sicher im Bereich des Glaubens an Gott: Er ist der Ursprung, das Ziel und der Begleiter auf dem Weg.

Wenn wir uns im Alltag und in den konkreten Entscheidungen orientieren müssen, dann soll der Blick Gottes auf unser Leben und auf das Fortschreiten der Welt und der Menschheit der oberste Maßstab sein und bleiben. In aller Freiheit, in Freude, ohne Stress, ohne Angst, vertrauensvoll leben.

„Herr Jesus Christus, nicht aus Herrschsucht sagt Du uns dieses Wort von den „zwei Herren, die nicht

zugleich geliebt werden können- wenn darin der gehorsame Weg angezeigt werden soll“, doch aus hilfreicher und dienender Sorge und Liebe heraus- damit wir uns nicht verzetteln und dann festfahren.

18.6.2021-B-I-11.W.-3- “Jahr des hl. Josef und der Familie”-Vitusoktav-Potentin-Felicius u Simplicius-(2.Kor 11,18.21-30/34/Mt.6,19-23)”

Wer weise ist und klug im Sinne Gottes und der Frohe Botschaft, kann unterscheiden zwischen Schatz und Schätze, zwischen Irdischen und überirdischen Gaben, zwischen Vergänglichem und Bleibendem. Wir brauchen viele vergänglichen Dinge und Hilfen, doch immer im Hinblick auf die unvergängliche Wirklichkeit IN und HINTER den Dingen, auf Gott hin deutend als Gabe und Aufgabe und als Ziel.

Jesus spricht von Parasiten, von Dieben, von Einbrecher, die uns täglich angreifen können, Er lenkt unseren Blick auf Gott und Seine Liebe, die uns niemand nehmen kann.

Der wahre Schatz ist Angelegenheit des Herzens, des ganzen Menschen und seiner Vollendung, dort ist der Dreh- und Angelpunkt, Quelle, Sinn und Ziel allen Lebens.

Hierzu ist der Blick, das Auge so wichtig: wer recht sieht, wer in Wahrheit und Klarheit verbleibt, gibt dem ganzen Körper, dem ganzen Leben Licht und Orientierung; ist der Blick verzerrt, verstellt, belastet oder blind, dann ist die gesamte Lebensgeschichte eines Menschen, einer Gruppe, ja der Menschheit gefährdet. Nicht auszudenken!

“Herr Jesus Christus, Du  bist unser Schatz und alle Geschöpfe sind Schatz des dreifaltig liebenden Gottes und Schöpfers. Dafür danken wir, durch unser Gebetsleben, durch gelebte Nächstenliebe und durch ein eigenes klares und bewusstes Leben, “wo unser wahrer Schatz ist”. Dank sei Dir, dem Vater und dem Geist der Liebe, jetzt und alle Zeit unseres Lebens.”