21.5.2019- -C-I- -5.O.W.- -1-Hermann Josef-Christoph Magellan-Erenfrid-Wiltrud-Theobald v Vienne- Mönche von Thiberine-(Apg.14,19-28/145/Joh.1427-31)

Ostern-Auferstehung des Herrn-neues Leben für alle, die Ihm vertrauen… dies feiern wir in 50 Tagen bis Pfingsten. Dabei verfolgen wir in der Apostelgeschichte das Aufblühen und Wachsen der ersten Christengemeinden, der Kirche. Wir hören die Abschiedsreden, die Jesus nach Abendmahl und Fußwaschung gehalten hat. Heute spricht uns Jesus vom Frieden, von Seinem Frieden, den Er uns gibt. Anders als die Welt Frieden versteht, kann Jesus den wahren Frieden des Himmels geben. Die Jünger sollen nicht in Trauer verfallen, wenn Jesus sie (für kurze Zeit) verlassen wird. Er geht zum Vater und kommt zu den Jüngern zurück. Jesus Christus und der Vater sind so eng verbunden, dass der Herrscher dieser Welt hier keine Macht über Ihn hat. Auch uns will diese Botschaft mit Frieden erfüllen und zur Freude führen.

„Herr Jesus Christus, in dieser Welt, in unserem Leben beunruhigt uns so viel Unordnung, Gewalt, Korruption, Menschenverachtung durch Menschen, Glaubensverlust, Kirchenfehler und Kirchenschwäche…Auch uns rufst Du zu: lasst euch nicht verwirren, beunruhigen, verzagt nicht. Herr, wir vertrauen uns Deinem Frieden an.“

20.5.2019- -C-I- -5.O.W.-1.-Bernhardin v Siena- Valeria-Elfriede- -(14,5-18/115/Joh.14,21-26)

Jesus zu lieben, das kann jemand ganz leicht sagen, doch wie erweist es sich ehrlich und konkret? Indem er die Worte Jesus, Sein Gebot der Liebe als Lebensmaßstab nimmt. Diese Liebe wird auch dem Vater im Himmel erwiesen und somit auch dann vom Vater geliebt werden. Diese Worte sagt Jesus den Menschen, uns, solange Er unter uns als Mensch ist, doch lässt Er uns nicht allein zurück, Er sendet den Beistand, den Heiligen Geist. In diesen Osterwochen auf Pfingsten hin wird uns immer wieder von diesem Beistand des Geistes gesprochen.

„Herr Jesus Christus, du hast auf Erden Dein Werk vollendet, mehr ist nicht zu tun und zu sagen. Wir Menschen haben es nicht leicht, all das zu verstehen und es dann auch zu tun. Du versprichst uns den Beistand, den Heiligen Geist. Er wird in uns das Gedächtnis sein, damit wir im Laufe der Zeit immer besser nach Deinem Wort leben können.“

19.5.2019-C-I- -5.Osterwoche—1-Alkuin-Kuno-Ivo- -(Apg.14,21-27/145/Offb.21,1-5/Joh.13,31-33.34-35)

Was kennzeichnet die Christen? Warum kann man uns erkennen? Sind es die äußeren Zeichen wie Kreuz, Weihwasser….? Sind es die Rituale, die wir mitfeiern, wie Gottesdienste, Gebete…? Woran soll man uns erkennen, nach Jesu Willen? Es ist die Liebe, die wir einander erweisen! Denn diese Liebe soll Maß nehmen an Jesus selbst: „liebt einander, wie ich euch geliebt habe“. Dies ist sein Gebot, Sein neues Gebot. So wollen wir uns prüfen und prüfen lassen in unserer Art und Weise zu lieben. Da wir dies sicher alleine nicht schaffen, sind uns zwei Hilfen gegeben: zunächst der Bruder, die Schwester, dann Jesus selbst, der unter und wohnt, der in uns wohnt und durch uns lieben will.

„Herr Jesus Christus, wir wollen alle geliebt werden und möchten auch lieben, doch bleiben wir darin immer an unseren Grenzen und Schwächen stehen. Hilf du uns, weiterzugehen, als wir vermögen. Hilf uns, zu lieben, wie Du uns liebst.“

18.5.2019- -C-I- -4.O.W.-4-Johannes I ;-Erich-Burkhard-Felix v Cantalice- Blandine Merten- -(Apg.13,44-52/98/Joh.14,7-14)

Jesus und der Vater im Himmel, das ist eine ganz besondere Einheit: „ich und der Vater sind eins. Wenn ihr mich erkannt habt, dann werdet ihr auch den Vater erkennen.“ Philippus ist da wie wir es oft sind: „Herr, zeig uns den Vater, das genügt uns.“ Jesus antwortet darauf mit einem tieferen blick auf Ihn, der schon so lange bei den Jüngern ist, und den sie anscheinend doch noch nicht erkannt haben. Denn wer Jesus (gläubig) sieht, der sieht auch den Vater. Die Werke, die Jesus tut, und Seine Art, sie zu tun, sprechen immer vom Vater.

Glaube ist Vertrauen, ist überwundener Zweifel, ist durchgerungene Liebe zum Herrn , und somit zum Vater. Was wir vor allem erbitten müssen, ist ein immer tiefer tragendes Vertrauen zu erhalten.

Herr Jesus Christis, seit unserer Kindheit kennen wir Dich, wissen wir von Dir, hören und lesen wir Deine Worte und Taten. Kennen wir Dich wirklich schon? Erkennen wir Dich? Es bleibt uns noch viel zu vertiefen. Und wir bitten dich selbst: hilf uns dabei, Dich erkennen und lieben zu können.“

17.5.2019- -C-I- -4.O.W.-4-Walter v Mondsee-Dietmar v Neumünster-Paschalis-Baylon- -(Apg.13,26-33/2/Joh.14,1-6)

Jesus möchte alle, die an Ihn glauben, vor der Verwirrung bewahren. In einer Welt mit so vielen Möglichkeiten ist es heute noch wichtiger, vor dieser Verwirrung zu warnen, als damals. Im Vertrauen zu Gott und zu Ihm wird jede Verwirrung überwunden. Dies deutet Jesus dann mit den vielen Wohnungen im Hause des Vaters, dies nach dem irdischen Leben, aber auch jetzt schon. Er, Jesus Christus, bereitet jedem Glaubenden einen Platz beim Vater. Auch und gerade über den Tod hinaus.

Thomas hat doch wieder Fragen: „wir wissen nicht wohin du gehst, wie sollen wir dann den Weg kennen? „ Vieles können auch wir heute nicht erklären. Wir vertrauen Ihm und Seinem Wort: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“.

„Herr Jesus Christus, inmitten der vielen Meinungen und Aussagen von Glaube und Unglaube, trauen wir uns Dir an, denn Du führst uns sicher zum Vater, zu unserer Heimat, zu unserem wahren und endgültigen Ziel.“