9.11.2018- -B-II- -31.W. 3.- -Weihetag Lateranbasilika- -Theodor-Herfrid-Roland- -Elisabeth der Dreifaltigkeit- -Reichsprogromsnacht- Mauerfall in Berlin (Ez.47,1-2.8-9.12/46/Joh.2,13-22)

Der Lateran ist eine der 4 großen Basiliken Roms, es ist die eigentliche Kirche des Bischofs von Rom, des Papstes. Das Jahrgedächtnis ihrer Weihe lässt uns über Kirchen (Gebäude) und Kirche (Versammlung der Gläubigen) nachdenken. Dazu ist der Tempel Jerusalems ein Symbol. Was Jesus dort vorfand, als Er den Tempel besuchte, das hat Ihn stark erschüttert. Es ist eine Markthalle geworden und das Treiben darin lässt vermuten, dass man für Gott Opfer darbringen lassen muss, um Ihn gnädig zu stimmen. Dieses Treiben entstellt das wahre Gesicht Gottes total, der Tempel erfüllt nicht mehr die Aufgabe, Menschen mit dem himmlischen in einer Vertrauensbeziehung zu vereinen, sondern Ihn wie einen Despoten zu „bezahlen“. Deshalb räumt Jesus auf, voll heiligen Zornes.

Denken wir bei diesem Geschehen auch daran, dass wir selbst eine Wohnung Gottes sind, ein heiliger Tempel. Was hat sich dort angesammelt? Was belastet unser Vertrauen in den barmherzigen Vater? Was sollten wir aufräumen, ausräumen? Und die Weltkirche, die Christenheit: wo muss sie gereinigt werden?

 

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