11.12019- -C-I- -Weihnachtszeit-2.- -Paulinus v Aquileja- -(1.Joh.5,5-13/147/Lk.5,12-16)

Jesus ist unterwegs. Es begegnen Ihm Menschen mit allerlei Fragen und auch mit ihren Leiden. Da kommt ein Mann, der am ganzen Körper von Aussatz übersät ist. Er sieht Jesus, Er wirft sich vor Ihm nieder. Er bittet“ Herr, wenn Du willst, kannst Du machen, dass ich rein werde“. Er traut Jesus diese Heilung zu. Zugleich unterstellt er sich ganz dem Willen des Herrn. So wie wir im Vater Unser beten „Dein Wille geschehe“.

Jesus streckt Seine Hand aus, berührt ihn – auf die Gefahr hin, nun selbst unrein zu sein- und sagt: „Ich will es-werde rein!“ da zieht sich der Aussatz zurück, der Mann wird ganz rein. Jesus befiehlt, es nicht bekannt zu machen. Nur die vorgeschriebenen Riten, wie Mose im Gesetz festgelegt hat, soll er verrichten. Das tut er, und doch wird bekannt, was Jesus getan hat. Sein ruf ist nun überall bekannt und alle wollen geheilt werden. Doch Jesus zieht sich zurück an einen einsamen Ort, um zu beten. Er ist eben nicht der Heiler oder Arzt, sondern der Verkünder des Gottesreiches. Seine Wunder sind Zeichen für die neue Welt Gottes. Daher will Jesus auch keine Reklame. So schnell wird Er missverstanden, damals und heute.

 

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