14.7.2019- -C-I- -15.Woche- -3- -Kamillus v Lellis-Ulrich v Zell-Jakobus à Voragine- -(Deut.30,9-14/69/Kol.1,15-20/Lk.10,25-37)

Die Frage nach dem wichtigsten Gebot kann nur als Antwort die Liebe haben. Diese Liebe ist unteilbar zu Gott, zum Nächsten und zu sich selbst. Liebe ist total, allumfassend, ganzheitlich. Die Frage nach dem Nächsten will dem Schriftgelehrten einen Aufschub oder einen Vorwand liefern. Der Mann fragt nicht nach Gott, sondern nach dem Nächsten. Jesus erzählt das berühmt gewordene Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Am ende ändert sich die Frage: nicht mehr „ wer ist mein Nächster“? sondern , „wem bin ich Nächster geworden?“. Die Antwort des Fragenden: „der barmherzig an ihm gehandelt hat“ ist richtig. Und Jesus sagt zum 2. Mal: „dann geh und handle genauso“. Diese Antwort bleibt für alle Zeiten gültig.

„Herr Jesus, es liegen so viele Menschen verletzt oder mutlos am Wegesrand. Es kommt darauf an, sie mit dem Herzen zu sehen, berührt zu werden und zu tun, was nötig und möglich ist. Mache uns, die Kirche, zum Feldlazarett für alle, die Hilfe brauchen.“

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