31.1.2020- -A-II- -3.W.-3-Don (Johannes° Bosco-Hemma-(2.Sam.11,1-4.5-10.13-17/51/Mk.4,26-34)

 

Mit den Gleichnissen will Jesus unser Vertrauen stärken, dass im Kleinen ein ungeahntes Potenzial steckt. Vieles kommt von selbst, ohne unsere Leistung uns Anstrengung. Gott ist auf diese Art mit uns verbunden. Der junge Priester Don Bosco hat in Turin mit einigen schwierigen Jugendlichen ein Werk begonnen, das bis heute segensreich tätig ist: in der Erziehungs- und Jugendarbeit. Salesianer und Salesianerinnen sind weltweit tätig.

„Herr Jesus Christus, Menschen wie Don Bosco machen uns Mut, an die kleinen unscheinbaren Anfänge zu glauben, und Dir mehr zuzutrauen als uns und unseren Talenten. Danke , Herr, für Deine Überraschungen und Wunder.“

30.102020- -A-II- -3.W.- -3- -Adelgund v Maubeuge- -Diethild-Mary Ward- -(2.Sam.7,18-19.24-29/132/Mk.4,21-25)

Jesus möchte kein Morallehrer sein, oder den Zeigefinder erheben, Er will uns Menschen helfen, dass unser Leben gelinge. Dazu gibt Er in Gleichnissen und Bildern einige Hinweise: Licht gehört auf den Leuchter, nicht versteckt. Er mahnt nichts verborgen zu halten, dass in der Klarheit der Wahrheit aufleuchten soll. Er ruft uns zu, hören zu lernen. Denn das Hören ist eine Offenheit, die weit machen will, wie ein gut gerütteltes Maß. Nicht ängstlich und eng soll ein Jünger Jesu hören und denken, sondern offen und weit.
„Herr Jesus Christus, bei Dir finden wir Leben und Freude in Fülle, warum uns also abkapseln oder verstecken in ängstlichen Grenzen. Hilf uns, Herr, Dir mehr und mehr zu vertrauen und bei Dir zu bleiben.“

29.1.2020- -A-II- -3.W.- 3- -Valerius- -(2.Sam.7,4-17/89/Mk.4,1-20)

Das WORT Gottes beschäftigt uns Christen an jedem Tag, denn der Herr möchte mit uns im Dialog bleiben. Wir sagen Ihm, was uns bewegt, und Er gibt uns Hinweise, in welche Richtung wir gehen sollen und können. Worte sind oft Schall und Rauch, und auch Gottes Wort geht oft ins Leere oder in eine so komplizierte Situation, dass es dann keine Frucht bringen kann oder erstickt wird. Doch wo das Wort ankommen kann, wo es eindringt und Wurzeln treibt, wo es wohnen und sich entfalten darf, da bringt es ungeahnte Frucht. Der „Hörer des Wortes“ selbst wird davon erfüllt und getragen, und alles, was er anpackt oder tut, ist vom Wort geprägt.
„Herr Jesus Christus, Du bist das WORT des LEBENS. Was Du sagst, wie Du es sagst, wann und wem Du es sagst, das können wir spüren und erfahren im Leben des Alltags. Du bist das Wort: die Freiheit, die Freude, die Weite, der Trost, der Friede, die Liebe. Danke, Herr, Du Wort des Lebendigen Gottes.“

28.1.2020- -A-II- -3.W.- -3- -Thomas v Aquin- -Karl d Groß-Josef Freidenametz- -(2.Sam.6,12-15.17-19/24/Mk.3,31-35)

Wer gehört zu mir? Ist es die Blutsverwandtschaft? Ja, doch nicht allein. Durch viele Bande sind wir in der Familie miteinander vernetzt, doch durch die Entscheidung, Jesus Christus zu folgen, macht mich zu einem Mitglied auch Seiner neuen Familie. Dort können Verbindungen tiefer oder anders sein, als in der leiblichen Familie.
Hat Jesus Seine Mutter damit zurückgesetzt? Es mag so aussehen, doch wenn jemand Jünger und Vertraute des Herrn ist, dann wohl Seine Mutter Maria , wie auch der hl. Josef.
Beide Familienarten widersprechen sich nicht, schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich.
„Herr Jesus Christus, wie Thomas von Aquin und viele andere, wollen wir Dich vor allem suchen und Dir unser Leben anvertrauen, auch mit unseren irdischen Familienbanden. Hilf uns, in rechter Weise mit Dir und unseren Glaubensgeschwistern, wie auch mit unseren leiblichen Geschwistertn zu leben.“

27.1.2020- -A-II- -3.W.-3-Julian v Le Mans-Angela Merici-vor 75 Jahren Befreiung des KZ v Ausschwitz- -(2.Sam.5,1-7.10/89/Mk.3,22-30)

Wer ganz radikal gegen Jesus angehen will, bezichtet Ihn, mit dem Anführer der Teufel im Bunde zu sein. Schlimmer kann wohl kein Angriff sein! Der Allheilige im Bunde mit dem Satan? Jesus versucht diesen Vorwurf zu entkräftigen: da Er Dämonen austreibet würde Er ja gegen sich selbst angehen. Wer kann denn so etwas vernünftigerweise behaupten. Es ist wirklich ein Verhalten gegen besseres Wissen: die Sünde gegen den Heiligen Geist. Alle Sünden können von Gottes Barmherzigkeit vergeben werden, doch die Sünde gegen die Klarheit des Geistes Gottes wird bleiben.
Heute gedenkt die Welt der Befreiung von Ausschwitz wo mehr als eine Million Menschen (meist Juden) vergast wurden. Seit 75 Jahren wird auch immer mal behauptet, auch heute noch, dass es gar nicht so war, ein „Vogelschiss“ oder ähnlich wird argumentiert. Wer nicht sehen will, muss im Dunkeln bleiben. Niemand wird zur Klarheit gezwungen.
„Herr Jesus Christus, immer musst Du Angriffe aushalten und die schlimmsten Beschimpfungen erdulden. Das ist heute nicht anders, heute sind es kaum noch laute Angriffe, eher viele Eingaben in den sozialen Medien und eine große Gleichgültigkeit bei vielen Menschen , auch bei Getauften. Öffne uns für Deinen Heiligen und Heilenden Geist.“