2.2.2020-A-II- -4.Woche-4-Darstellung des Herrn- -Tag des Ordenslebens und Gott geweihten Lebens-Dietrich-Bodo-Maria Katharina Kasper-Alfred Delp-(Mal.3,1-4/24/Hebr.2,11-12.13-18/Lk.2,22-40)

 

Wenn der 2.2 auf einen Sonntag fällt, dann ersetzt dieser Festtag den Sonntag in der Liturgie. Es geht um ein Licht, um jemand, der Licht bringt und Licht ist. Zwei alte Menschen begegnen zwei jungen Eheleuten und in der Mitte der Begegnung ist das Kind, der 40 tägige Jesus. Im Tempel aus Stein erscheint der neue Tempel, der Herr und Erlöser. Die armen Leute vom Dorf erfüllen ihre religiöse Pflicht im Tempel der Stadt Jerusalem, unbemerkt von allen, außer den beiden alten Menschen, denen die Sehnsucht nach der Begegnung mit dem Licht die Herzen wach gehalten hat. Simeon und Hanna loben die Treue Gottes und erzählen, was sie erfüllt, auch dass der Lichtträger Zeichen sein wird: zum Aufrichten und zum Niederdrücken. Maria, der Mutter, wird ein Schwert durch die Seele dringen, wenn der Messias leiden wird. Also keine glatte heile Welt, sondern die Herausforderung echter Liebe und Leidenschaft.

In diesen dunkeln Wochen tut uns Licht so gut, in den Dunkelheiten des Lebens tut uns das Licht des Glaubens so gut, tut uns der Retter, das LICHT der WELT so gut.

„Herr Jesus Christus, wir runden die Weihnachtsfeiern ab mit diesem Festtag des Lichtes. Es kündet schon vom Licht des Ostermorgens. Dafür danken wir Dir und zünden froh die Kerzen an. Wir sind nicht Menschen der Finsternis, durch Dich sind wir Kinder des Lichtes, für immer.“