13.2.2020- -A-II- -5.W.-1.-Emmenhild v Kent-Adolf v Osnabrück- -(1.Kön.11,4-13/106/Mk.7,24-30)

Jesus zieht auch durch „heidnische“ Gebiete und besucht Menschen, die Ihn brauchen. Nun kommt eine heidnische Frau zum Ihm. Was wird Er tun? Die Frau bittet um ihre Tochter. Doch Jesus ist zunächst abweisend: nur die Kinder Israels sind von Ihm gemeint. Er spricht von „Kinder“ (Juden) und „Hunde“ (Heiden). Die Frau gibt Ihm Recht, verteidigt aber auch das Bedürfnis der „Hunde“, die alles nehmen können, was vom Tisch der „Kinder“ heruntergefallen ist. Diese hartnäckige Vertrauenshaltung lobt Jesus und heilt die Tochter auf Abstand. Gebet ist also nicht immer eine direkte Hilfe, oft geht es über Umwege und braucht Zeit der Geduld und der Hoffnung.

„Herr Jesus Christus, manchmal spannst du uns auf die Folter, und verlangst Geduld und Vertrauen in die Zeit. Wir sind manches Mal ungeduldig und ungläubig. Nur Vertrauen kann uns weiterhelfen. So bitten wir: stärke unser Vertrauen zu Dir.“