21.2.2020- -A-II -6.W.-2-Petrus Damiani-Leodegar v Eichstätt-Guthild v Biblisheim- -Lourdes 6.- -(Jak.2,14-24.26/112/Mk.8,34-9,1)

Wer Jesus nachfolgen will und sein Freund sein, der muss auch die unangenehmen Seiten mittragen, wie das Kreuz. D.h. die unangenehmen Seiten, die uns täglich erreichen und belasten können, sollen wir so sehen, dass da auch positive Zeichen mit verbunden sind. Es gehört oft viel Ausdauer und die innere Erleuchtung dazu, bis es soweit ist. Wer nur immer eigenen Plänen und Vorlieben nachgehen möchte, der schließt von Anfang an, vieles und viele aus. Was dann auf der einen Seite gerettet wird, das verliert man auf anderer Seite. So sind Jesu Worte nicht beliebig zu interpretieren oder so zurechtzubiegen, bis sie uns passen, auch die kantigen Seiten in der Botschaft gehören dazu. Ja, Gottes Reich „tut sich denen auf“, die ehrlich und beharrlich danach suchen.

„Herr Jesus Christus, wir müssen in Deiner Nachfolge nicht das Kreuz oder die Kreuze suchen, es gibt so viel, das unsere Wege und Pläne und Vorlieben durchkreuzt. Hilf uns dann, danach suchen, was es für uns bedeuten kann. Wer liebt, wie Du, ist sicher beliebt, aber nicht immer geliebt, wenn die Liebe bis zum Äußersten auch weh tut. Sei uns dann ganz nahe und sieh uns an. Ganz persönlich.“