29.2.2020-A-II- -4.-Oswald-Antonia v Florenz-(Jes.58,9-14/86/Lk.5,27-32)

Alle Schaltjahre schenken uns einen Tag zusätzlich. Leben plus 1, könnten wir sagen. An jedem Tag des Lebens kann etwas Entscheidendes geschehen, das ein Leben komplett auf den Kopf stellt. So kann jede und jeder während seines Lebens damit rechnen, auf Unerwartetes zu stoßen. Auch unser Glaube birgt ûberraschungen, wie der Zöllner Levi es erlebt. Mitten in seiner täglich Arbeit wird er angesprochen, gerufen, herausgerufen: „komm, folge mir nach!“

Was lebt in Levi? Wie kann n er sofort auftsehen und eus nachfolgen? Was hat ihn an Jesus beeindruckt.? Ein Blick, ein Wort, und schon steht das bisherige Leben auf dem Kopf. Das könnte nun jedem und jeder geschehen; vielleicht sind wir nicht immer aufmerksam genug. Frage: was lebt in mir? Welche tiefe Sehnsucht möchte eine Erfüllung finden?

„Lieber Herr Jesus Christus, Du hast Deinen liebenden Blick auf mich geworfen. Seit wann? Wann habe ich es bemerkt und was macht das mit mir? Ja, unter Deinem Blick kann ich leben. Da finden ich den Mut, aufzustehen und mitzugehen.Warum rufst du Menschen? Oder besser : wozu rufst Du? Mich und viele andere. Durch den Ruf Deines Vertrauens wird mein Leben zur Berufung. Danke, Herr“.