5.3.2020-A-II- -1.Fastenw.-1-Gebet für Berufungen- Oliva-Dietmar- -(Est.4,17/138/Mt.7,7-12)

Jesus legt viel Wert auf das Gebet: neben dem Vater Unser, rät Jesus zu Ausdauer und Ernsthaftigkeit. Er sagt den Jüngern aller Zeiten: „ bittet, sucht, klopft an.“ Jesus vergleicht es mit Eltern, die ihren Kindern doch geben, was gut ist. Wie viel mehr wird Gott denen Gutes geben, die ihn bitten. Dieses GUTE ist der Herr selbst, der sich selbst gibt, und mit Ihm alles, was wir brauchen.

„Herr Jesus Christus, Du rufst nicht zu einem unaufhörlichen Reden und Aussagen von Gebetstexten, doch zu einem ununterbrochenen Dialog mit Dir. Hör- und Redebereitschaft soll sein. Das möchten wir in diesen 40 Tagen besser tun, oder neu lernen. Du, Herr, hilfst uns dabei.“

 

LASS DICH VERSÖHNEN

 

Lass dich versöhnen.
Reiß nieder die Mauer
des Haderns und Grübelns.
Lass leuchten sein Licht.

 

Lass dich versöhnen.
Streck aus deine Arme,
entkrampfe die Faust.
Mach dich bereit
zu empfangen, was stärkt.

 

Lass dich versöhnen.
Erhebe den Blick,
mach offen dein Ohr.

 

Lausche der Stimme,
dem Wort der Vergebung.
Nimm wahr seine Geste ‒
den Blick, der vergibt.

 

Fühle Verwandlung.
Aus Schwäche wird Stärke,
die Finsternis schwindet,
das Leben erblüht.

 

Klaus Einspieler