8.3.2020- -A-II- -2.Fastenwoche- -2- -Johannes v Gott-Eddo v Straßburg-Michael Wittmann- -(Gen.12,1-4/33/2.Tim.1,8-10/Mt.17,1-4)

Abraham, der Vater des Glaubens, hört das Wort Gottes  „geh fort aus deinem Land, deiner Verwandtschaft, deinem Vaterhaus“. Er zog fort in ein Land, das der Herr ihm zeigen werde. Ein Abenteurer, ein Glaubender! Wir sind alle seine Nachkommen, wir bleiben Wanderer, Menschen des Aufbruchs.

Jesus nimmt drei Seiner Jünger mit auf den Berg Tabor. Dort wird Er vor ihren Augen verwandelt. Dazu gesellen sich Mose und Elija, sie bestätigen Jesus und die Stimme aus dem Himmel sagt“ dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf Ihn sollt ihr hören“.

Aus dem Menschen Jesus strahlt nun Gott selbst. Vater und Sohn in Intimität, Gott und Mensch in eins. Es erfordert den Blick des Glaubens, der tiefer geht als das rein Äußere uns freigibt. Daher leben wir die 40 Tage als eine Zeit der Einfachheit, um eben Platz zu machen für den Herrn und für eine vertiefte Begegnung mit Ihm.

Herr Jesus Christus, so wie Du in Wahrheit bist, so offenbarst Du dich für einen Moment den drei Jüngern. Erst nach der Auferstehung und nach Pfingsten werden sie davon ganz erfüllt und begeistert sein, doch jetzt schon sollen sie wissen, wohin Dein Weg dich führt. Danke Herr für jeden Moment des Taborerlebnisses.“