22.3.2020-A-II- -4.Fastenwoche- -4- -Laetare-Lea-Clemens, August v Galen-(1.Sam.16,1.6-7.10-13/23Eph.5,8-14/Joh.9,1-41)

Nicht was vor den Augen ist, das Äußere, die Verpackung, das Aussehen zählt, sondern das wirkliche Wesen, das von Innen erleuchtet ist. So wird der letzte, der kleinste Sohn, David wird erwählt- so sieht Gott.

Jesus kommt als Licht der Welt. Er findet und sieht die Nicht -Sehende, die Blindgeborenen. Er berührt sie mit dem Staub der Erde und mit eigenem Speichel, bestreicht die Augen und schickt den Mann zum Teich Shiloach, den Gesandten, zum Bad der Taufe in Christus. Der Mensch wird geheilt, er, der nie gesehen hat, wird sehend und sieht den, von dem er gesehen wurde. Die Umstehenden bleiben irgendwie blind: jene, die fragen, wer denn gesündigt habe, dass er blind geboren wurde. Jene, die ihm nicht glaube und dauernd mit eigenen Fragen in die Enge drängen wollen, die Eltern, die sich nicht entscheiden können und wollen, die Menschen, die ihn beurteilen— und dann der Geheilte: er bleibt treu und klar in seinen Aussagen. Als Jesus ihn trifft und fragt, ob er an den Menschensohn glaube. „Wer ist es, damit ich an Ihn glaube“. Jesus darf ihm sagen: „du hast Ihn bereits gesehen; Er, der mit dir redet, ist es.“ So kann der Mann bekennen, und jeder Getaufte mit ihm: „ Ich glaube, Herr“.

Sind wir schon auf diese Weise sehend geworden?

„Herr Jesus Christus, durch Dich sind wir in der Taufe wahrhaft sehend geworden. Doch ob, wir tatsächlich sehen und erkennen? Es ist uns geschenkt, doch brauchen wir dieses Geschenk auf rechte Weise? Die österliche Bußzeit möchte uns unter den derzeitigen Umständen zum Licht, zu Jesus führen. Lassen wir uns leiten.“

Sonntagsmesse um 9.00 auf Radio sunshine-Lontzen.