3.5.2020- -A-II- -4.Osterwoche- -Gebet für Berufungen in der Kirche-Gute Hirte Sonntag- Philippus und Jakobus- -Viola- -((Apg.2,14.36-41/23/1.Petr.2,20-25/Joh.10,1-10)

Der Berufungssonntag steht in diesem Jahr unter dem Wort Jesu „Habt keine Angst“-„Ich bin bei euch!“ Dies wurde festgelegt, lange vor der Virusepidemie. Diese letzten Wochen haben schon so viele Ängste ausgelöst und manche waren und sind berechtigt. Die Schutzmaßnahmen scheinen zu greifen und haben  doch ihrerseits andere Ängste ausgelöst, weil sie so viel Freiheit eingegrenzt haben. Nun kommt dieses Wort Jesu aber auch vor, weil Junge Menschen sich nicht ansprechen lassen von Jesus oder Angst haben sich für Ihn und Seine Kirche mit ihren Fehlern und Schwächen einzulassen. Wer weiß es schon? Doch die Botschaft ist im Wesentlichen die des „Guten Hirten“, der sich aller Seiner Ihm Anvertrauten annimmt. Keine Angst brauchen wir vor Ihm zu haben, nur eher vor uns selbst und der Angst vor der Angst.

Wie geht es Ihnen damit? Welche Angst tragen Sie in sich, bewusst oder unbewusst?

Kann das Wort Jesu Ihnen helfen, sie begleiten, stärken mit Zuversicht und Hoffnung erfüllen?

Der Hirt ist die Tür zum Leben, weit offen, nie verschlossen. Seine Stimme ist zu leise unter allen anderen Stimmen der Welt, doch sie spricht Worte, die Leben schenken und ins Herz treffen. Wer sie hört, und aufnimmt und wirken lässt kann eine neue bessere Zukunft finden! „Hab keine Angst, vertraue mir, folge mir, bleib in meiner Nähe und lass dich führen und begleiten.“

An diesem Sonntag beten wir um das Wagnis des Glaubens an Jesus Christus, der uns zum Vater führt und mit dem Heiligen Geist erfüllt uns ausstattet. Das ist doch was.

Dazu diese Besinnungsworte:

  • Hirt und Herde (zu Joh 10,1–10)

    Hirt und Herde:
    Im Orient hat dieses Wort-Bild einen guten, einen hellen Klang:

    Abschätziges wie „dumpfe Masse“, „Herdentrieb“
    schwingt nicht mit.

    Die Bildworte von Hirt und Herde knüpfen an den Alltag
    der Zuhörer an.

    Verlässlichkeit, Orientierung,  Sinn für fremde Not,
    Belastbarkeit braucht jeder Hirt!

    Jesus offenbart sich als der echte Hirt,
    den ein inniges Verhältnis
    an jedes einzelne Tier bindet.

    Lieber würde er sterben,
    als ein einziges Tier  dem Tod auszuliefern.

    Denn so, wie er sich selbst  vom Vater getragen weiß,
    so trägt er die Verlorenen …

  • (Dorothee Sandherr-Klemp)

„Herr Jesus Christus, Guter Hirte, rufe Menschen in Deine Nachfolge. Lass Dein Wort des Lebens ihr Herz treffen, sie berühren, sie beruhigen und heilen…und zugleich unruhig machen für ein „Mehr an Leben“. Wir überlassen es Dir und dem Willen des Vaters, doch beten und bitten tun wir auf Dein Wort hin: „bitte den Herrn der Ernte, Arbeiter für Seine Ernte zu senden.“