12.5.2020- -A-II- -5.OW- -1- -Nereus u Acheleus-Pankratius-(Eisheilige)(Apg.14,19-28/145/Joh.14,27-31)

Christus spricht oft vom Frieden, das ist auch der Grus als Auferstandener: „Friede mit euch!“. Dieser Friede ist kein rein irdischer Friede, kein Kompromiss, kein Pakt, es ist göttlicher, himmlischer Friede. Dieser Friede beruhige das „Herz der Gläubigen“, wenn sie erfahren, dass Jesus sie verlassen wird um zum Vater heimzukehren. Sie werden meinen, Er habe sie dann verlassen, allein gelassen. Nein, „beim Vater sein“ bedeutet auch „bei euch sein“. Allein gelassen sind die Jünger dann nicht, aber auf sich selbst gestellt, in die eigene Verantwortung und Möglichkeiten hineingerufen, herausgerufen. Ein Zeichen der Freiheit in Christus, ein Zeichen von Vertrauen und Zuversicht.

„Herr Jesus Christus, du bist nie „fertig mit uns“ und wir sind nicht „losgelöst von Dir“. Das möchten wir jeden Tag neu, jeden Morgen frisch erleben und uns dazu entscheiden, Dir nicht fremd zu werden. Wenn wir in diesen Tag die „Eisheiligen“ feiern, dann hat das  nicht nur mit dem Wetter und der Natur zu tun, sondern auch mit unserem Verhalten Dir, den Mitmenschen und uns selbst gegenüber: dass die Liebe nicht abnimmt, abkühlt, erfriert. Herr, mache uns zu lebendigen Steinen in Deinem Haus.“