13.5.2020- -A-II- -5.OW- -1- -Servatius-ULF v Fatima-(Apg.15,1-6/122/Joh.15,1-8)

Es ist schön und tröstlich in der Apostelgeschichte dem Aufblühen und Wachsen der jungen Kirche, der einzelnen kleinen Gemeinden Jesu zu begleiten. Das macht uns Mut, in unserer Zeit, und in dieser Krisenzeit, kreativ zu werden und nach Möglichkeiten suchen, die Frohe Botschaft zu verkünden, zu bezeugen.

Dazu gehört auch die Bedeutung des Gleichnisses in Johannes 15: im Bild und Gleichnis vom Weinstock. Jesus ist der wahre Weinstock, der Vater ist der Winzer und die Jünger sind die Reben. Alle gehören zusammen in der jeweiligen Aufgabe, an jener Stelle, die uns zugewiesen ist. Der Vater überschaut das Ganze, greift ein, wo es nötig ist, beschneidet und fördert.

Das Wort des Herrn reinigt, stärkt und unterstützt. Wichtig ist das BLEIBEN. Nur dann kann Frucht wachsen. So der Aufruf, in Christus zu bleiben. Als einzelner Christ und als Gemeinschaft und als Kirche insgesamt: bleiben in Christus, an Christus dran und somit dem Vater verbunden.

„Herr Jesus Christus, Du hast uns in die Gemeinschaft mit dir aufgenommen und uns fest in Dir verankert. Unsere Haltung ist nun der Wille, zu bleiben, in dir zu bleiben. Dann kann das Leben des Vaters, das ganz in Dir wirkt, in uns überfließen. Danke Herr für Dein unaufhörliches Sorgen für mich, für uns. Gib uns die Kraft und den Mut, in Dir zu bleiben, und zu wachsen, Frucht zu bringen, jetzt für diese Zeit und einst in Ewigkeit.“