16.5.2020- -A-II- -5.O.W.- -1- -Johannes Nepomuk- -(Apg.16,1-10/100/Joh.15,18-21)

Die „Welt“ bei Johannes ist die Seite der Menschheit, die nicht an Gott glaubt und Jesus nicht als Sohn des Lebendigen annimmt. Zwischen Ihm und der Welt besteht ein Missverhältnis: Jesus möchte Seine (Gottes) Liebe mit ihnen teilen, aber sie lehnen Ihn ab, ja hassen Ihn. Diese Welt möchte Seiner habhaft werden, Ihn als ihnen gehörend sehen und behandeln, doch der Herr ist als irdischer Menschen, von Gottes Abstammung und gehört zu Ihm. Dieser Unterschied bleibt, doch diese Welt, will den unterschied ausrotten.

Dies wird nun auch mit den Jüngern immer wieder vorkommen: auch sie gehören, zusammen mit Christus, nicht dieser Welt (ohne Gott), sondern sind in Christus fest verbunden mit der Welt Gottes. Daher brandet der Hass der Welt auch gegen sie, mal heftiger, mal diskreter. Und das bis heute hin, wo auch immer auf dieser Erde. Was die Jünger Jesu hält und behalten wird: dass sie an Seinem Wort festhalten und sich von Seiner Liebe und Treue halten lassen.

„Herr Jesus Christus, Du bist die Liebe und um alle Menschen mit dieser Liebe Gottes bekannt und vertraut zu machen, bist Du als Menschen an unsere Seite getreten. Du rechnest damit, dass es Widerstand geben wird. Auch wir sind in diese Auseinandersetzung nicht neutral, wir ziehen durch unsere Entscheidung für Dich auch gewisse Gegenkräfte gegen uns an. Hilf uns zur Treue.“