19.5.2020- -A-II- -6.OW-2- BITT-TAG- -Alkuin v York-Ivo-Bernarda- -(Apg.16,22-34/138/Joh.16,5-11)

Eigentlich haben wir Menschen ja dauernd Wünsche, neue oder alte leben in uns. So ist es auch mit unseren Bitten die wir an Gott richten, für uns selbst, für andere, für die Welt, für die Kirche. In diesen drei Tagen vor Himmelfahrt konzentrieren wir sie alle in unserem Blick auf die Schöpfung und Natur, auf die Arbeit der Hände und der Geistes, auf die Pflege de Kranken und alten, auf die Erziehung der Kinder und Jugendlichen, auf die Ausbreitung und Erneuerung des Glaubens und der Kirchen.

Jesus  hat den Jüngern fast nur von Seinem und unserem Vater gesprochen. Nun sagt Er ihnen deutlicher, dass Er zum Vater zurückkehre, heimkehre. Doch die Jünger fragen Ihn nicht, wohin Er denn gehe? Sie wollen oder können es nicht verstehen. Ihre Trauer ist zu stark, sie sind wie gelähmt. Jesus sieht es jedoch nicht als Verlust, sondern als Gewinn, wenn sie nun selbstständig und in eigener Verantwortung weiter machen. Dazu kann dann der Beistand, Gottes Heiliger Geist kommen und sie erfüllen und animieren. Im Geist werden die Christen, die Freunde Jesu erkennen, was zu Gott gehört und was der Ausbreitung des Gottesreiches im Wege steht.

„Herr Jesus Christus, in diesen Wochen leben wir stark eingeschränkt, müssen auf vieles verzichten, dass wir bald wieder erhoffen. Doch ist diese unbequeme Zeit auch eine Chance: dass Platz werden kann für stärkere und bessre Werte, wie wir durch klarere Entscheidungen auch fördern können und wollen. Manche kann in uns und durch uns in dieser diesjährigen Osterzeit „auferstehen, aufleben, neu entstehen“. Gott sei Dank. Halleluja“.

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