24.1.2021-B-I-3.Woche-3- Gebetswoche für die EINHEIT der CHRISTEN- Vera v Clermont- Arno v Salzburg-Franz v Sales- (Jona 3,1-5.10/25/1.Kor.7,29-31/Mk.1,14-20)

„Den Mitmenschen freundlich aufnehmen-empfangen“, mit diesem Wort geht die Weltgebetsoktav in die letzten Tage. FREUNDLICH- als FREUND, nicht als Gegner, nicht als Rivale, nicht als Minderwertiger, nicht als Gefahr.

AUFNEHMEN-EMPFANGEN, so wie wir selbst auf Empfang und Aufnahme hoffen, wenn wir anderen begegnen.

Beides müsste doch in unseren Christengemeinden die Norm sein, und dann auch unter Christengemeinden und Kirchen anderer Konfession. Vieles ist schon getan, manches bleibt noch zu tun.

Jona hat es lernen müssen. Auf Gott zu hören viel ihm schwer. Er flüchtete, lief weg, machte Umwege, riss andere mit ins Unheil und musste dann einsehen, dass er selbst das Problem war. Es gibt Menschen, die sehen bei sich selbst nie einen Fehler, immer sind es andere, ist es Gott, der anzuklagen ist. Dadurch wird jedoch nichts besser. Natürlich machen andere nicht alles richtig und manchmal auch krass und unverbesserlich schlecht. Und ich selbst? Weglaufen, sich unter die Decke legen und schlafen, sich den Tod wünschen? In sich gehen, mal nachdenken, bis in die innere Tiefe…., und dann erkennen „ich bin gemeint- auf mich kommt es an- ehe andere zu bessern sind beginne ich bei mir selbst“!

Zum Glück geht Jona dann doch noch den aufgetragenen Weg und- was ihn nun selbst überrascht- es hat Erfolg: Ninive und alle Bewohner und sogar Tiere tun Busse und kehren um.

Statt sich zu freuen ist er nun wieder sauer und beschimpft Gott. Ach Jona, du musst noch viel lernen, doch Gott hat ebenso Geduld mit dir wie mit Ninive und seinen Bewohnern.

Jesu erstes Wort im Evangelium des Markus ist auch ein UMKEHR-WORT: „Die Zeit ist ERFÜLLT (reif-günstig), das REICH GOTTES (des Vaters in Seiner ganz besonders reinen und absichtslosen Liebe) ist Nahe (HAT BEGONNEN)- KEHRT UM und GLAUBT an das EVANGELIUM (wendet euch von den schlechten deprimierenden Nachrichten der einzig GUTEN BOTSCHAFT zu-GLAUBT, vertraut, baut euer weiteres Leben darauf.

„Herr Jesus Christus, vieles muss seit März 2020 ohne große Paraden, Feiern und sogar Gottesdienste geschehen (wie die Amtseinführung des neuen Präsidenten der U.S.A.) Bei Dir war es noch einfacher, und ist es immer noch: einfach im Alltag der Menschen vorübergehen, sie sehen, sie ansprechen, sie einladen „KOMMT, FOLGT MIR nach, Ich werde EUCH immer zur Mitte jedes Menschen führen- zur Herzmitte und zur Seele der Gottebenbildlichkeit“. Lasst daher alles, was bisher euer Denken, Reden und Handeln bestimmte los, und nehmt Meinen Maßstab in euch und in eure Gemeinschaften der Jünger Jesu auf.“

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