4.7.2021-B-I-14.Woche-2- „Jahr der Familie und des hl. Josef“-Hosea-Berta-Ulrich-Hatto-Wilhelm-Elisabeth v Portugal-(Ez.1,28-2,5/123/2.Kor.12,7-10/Mk.6,1-6)

„Bleib auf dem Teppich“- lass es dich nicht zu Kopf steigen“- so oder ähnlich möchten wir Menschen, die wir lieben davor bewahren, sich zu überheben und überfordern, und sie vor einem möglich „Sturz“ zu bewahren.

Andererseits machen wir auch anderen gegenüber kritische Bemerkungen: „was bildet der oder die sich ein?“- weiß er/sie nicht woher sie kommen?“ – „Hier wird auch nur mit Wasser gekocht.“

Nicht leicht, andere sein zu lassen, wie sie sind, oder ihnen zu gönnen, was sie sind, können und haben.

Viele der Bekannte Jesu, aus Seinem Heimatort nehmen „Anstoß an Ihm“, sie kennen Ihn, Seine Herkunft, Seine Verwandtschaft zu gut- was will Er ihnen schon sagen, beibringen? Das ist heute nicht anders, vielleicht noch tiefgreifender oder oberflächlicher ist die Kritik an Jesus und der Widerstand gegen Ihn.  Dabei könnte das „Anstoßnehmen“ ja auch anders gesehen werden: Ansporn sich mit Ihm und Seiner Botschaft von Gott und dem Gottesreich auseinanderzusetzen. Ihn an sich heranlassen und sich berühren lassen, das wäre doch der bessere Weg, statt ausgrenzen, kritisieren und auf Abstand gehen. Das wäre auch eine gute Möglichkeit für die Menschen heutiger Zeit, für uns, für mich.

„Herr Jesus Christus, Du bist wie „ein Stein, der ins Wasser geworfen wird“, unmöglich, sich nicht mit Dir zu beschäftigen. Doch kann es in Ablehnung münden, in Gleichgültigkeit, in Kritik und sogar Hass; oder es kann eine befreiende Erfahrung werden, zu einem neuen Lebenssinn führen. Und beides kann im eigenen Leben je nach Umständen mehrfach im Wechsel vorkommen. Es ist also nie zu früh, mit Dir zu beginnen, und auch nie zu spät-Gott sei Dank.“