7.7.2021-B-I-14.W.- „Jahr der Familie und des hl. Josef“-Willibald-Edelburg-Waltfried-Hugo Lassalle-(Gen.41,55-57;42,5-7.17-24/33/Mk.10,1-7)

Jesus und die Zwölf, eine Gemeinschaft, eine Verbundenheit im Dienst der Evangelisierung, der Mission für das Reich Gottes. Seine eigene Vollmacht übergibt Er dieser Gruppe von Berufenen. Nun können sie, wie Er, Dämonen aus Menschen austreiben, Krankheiten und Leiden heilen. Die Menschen werden aufgerichtet, neu ausgerichtet, sie werden frei von Lasten, quälenden Gedanken und Vorstellungen, falschen Gottesbildern und religiösen Vorstellungen. Nun können sie offen werden für Gottes Wort und Werk und sie können sich ausrichten auf die Frohe  Botschaft.

Diese Gruppe um Jesus von Nazareth ist sehr unterschiedlich, bunt, ja ergänzend: was der eine nicht kann, kann ein anderer, gemeinsam schaffen sie Großes. Er weiß, wer unter ihnen die Menschen nicht frei von Sünden sind, wer sogar zu Verleugner und Verräter sich entwickeln werden, alle sie haben die Zusage des Herrn.

Und ihre Sendung, ihre Mission geht zunächst nicht zu Fremden, zu Nicht-Juden, sondern zu „den verlorenen Schafen des Hauses Israel“. Alle sollen durch sie erfahren: „das Himmelreich, das Reich Gottes, ist nahe“. Es geht nicht um eine Religion, eine Struktur, es geht um eine lebendige und Lebensspendende Beziehung, die Gott zu den Menschen aufbaut und in die Menschen eingeladen sind. Leben soll Leben wecken, Ewiges Leben soll Ewiges Leben schenken.

„Herr Jesus Christus, von Beginn Deines Lebens und Wirkens an setzt Du auf Menschen, auserwählt aber nicht spezialisiert. Mit ihnen rechnest Du, auf sie baust Du und Du vertraust ihnen das Wichtigste an, das Dich selbst erfüllt: die Liebe des Vaters im Himmel. Damit sind sie ausgerüstet, zunächst für das Gottesvolk Israel und dann bis an die Grenzen der Erde zu gehen, zu verkünden, zu heilen, aufzurichten.“