15.7.2021-B-I-15.W.-3-„Jahr der Familie u d hl. Josef“-Bonaventura-Donald-Gumbert-Otger-Waldemar-Egino-Bernhard v Bade-((Ex.3,13-20/105/Mt.11,28-30)

Kann Jesus uns schwere Lasten abnehmen? Will Er das ? Oder tauscht Er einfach nur unsere Last durch Sein Joch? Was bringt das denn?

Er möchte, dass wir bei Ihm und durch Seine Nähe etwas von der Ruhe finden, die der Himmel schenkt, die Gott gibt. In der Unrast ist der Herr, der Heilige Geist, unsere Ruhe, weil Er Zusammenhänge, Sinn aufleuchten lässt und zugleich uns anhört, uns zuhört, uns Zeit und Aufmerksamkeit schenkt, uns aus der Einsamkeit herausholt und uns begleitet.

Sein Joch ist das Doppelgebot der Liebe, zu Gott, zum Nächsten wie zu uns selbst. Hier sind alle Lasten der vielen Gebote und Verbote zusammengeführt, welch eine Erleichetrung, aber in dem gleichen Anspruch. Die Umstände sind anders, die Mitte bleibt gleich. Jesu Demut , Jesu Herzlichkeit erleuchten unser Gottesbild, lassen es erstrahlen, verklären esund geben neue Zuversicht. In diesem Sinne ist bei Jesus wirklich eine andere, eine Welt angebrochen, zu der wir eingeladen sind.

Wer Jesus findet und annimt, wird zu einem „guten Lebensabenteuer“- und „bonne aventure“, wie der hl. Bonaventura es uns an seinem Festtag deutet.

„Herr Jesus Christus, wir Menschen träumen oft von einem grossen Glück, einem richtig ertragreichen Los. Was wir alles damit meinen, können wir in unseren Gedanken aufzählen. Der Glaube an Dich, der uns durch unsere Eltern und viele andere Menschen gefunden hat und dem wir persönlich und bewusst zustimmen, ist doch wohl das grösste Los, das uns zuteil werden kann. Dafür danken wir von Herzen und wir loben Deine Treue und Liebe zu uns- jetzt schon und einst in der Ewigkeit bei Dir.“

14.7.2021-B-I-15.W.-3-„Jahr der Familie ,und des hl. Josef“- Kamillus v Lellis-Goswin-Ulrich-Roland-(Ex.3,1-6.9-12/103/Mt.11,25-27)

Ein Feuer brennt und verbrennt, das ist unsere eigene Erfahrung und das sehen wir bei den riesigen Bränden, von denen die Medien berichten. Dabei sehen wir das Materielle und betrachten es mit den Augen. Es gibt jedoch eine spirituelle Sicht auf die Dinge, auch auf das Feuer: es brennt und verbrennt nicht! Mose macht diese Erfahrung am brennenden Dornbusch, und viele geistliche Menschen haben dieses innere Feuer erfahren. Mose wird in eine Berufung hineingenommen, die ihn zum Retter im Namen Gottes machen wird.

Jesus preist den Vater im Himmel, weil Er Menschen, einfachen, vertrauensvollen Menschen, diese innere Gabe des Sehens gegeben hat: Feuer ist Liebe, sie brennt, aber verbrennt und verletzt nicht, vermindert nicht, sondern erleuchtet und erhöht. Welche Freude, dass einfache Menschen auf Gottes Wellenlänge sein können.

‚Herr Jesus Christus, du bist der Mann von Feuer, Du bist der brennende Dornbusch am Holz des Kreuzes, Deine Liebe lodert und brennt, und verletzt nicht, tut niemandem weh. Öffne unsere Sinne und unser Herz für Dein Feuer, für Deinen Geist, für Dich“.