16.7.2021-B-I-15.W.-3-„Jahr d Familie u d hl. Josef“- ULF vom Berg Karmel-Carmen-Reinildis-Fulrad-Irmengard-Elvira-Maria Magdalena Postel-(Ex.11,10-12,14/116/Mt.12,1-8)

Das Buch Exodus im Ersten Testament hat seinen Namen vom Exodus, Auszug des auserwählten Volkes aus der Unfreiheit in Ägypten hin zum Geloben Land. Mose ist der Anführer, der Leiter, der im Namen Gottes diesen Aufbruch beim Pharao durchsetzt, durch so viele Zeichen, die Gott geschehen lässt und den Pharao fast zwingt, die Freiheit zu gewähren. Dazu gehört dann das Schlachten des Pascha- Lammes, das den Weg eröffnet, und dessen Blut die Türen der Hebräer heiligt. Durch dieses Blut werden sie verschont, gerettet und später wird ein anderes Lamm, das „Lamm Gottes“- Jesus Christus, das Volk Gottes von Sünde und Tod retten und erlösen.

Deshalb ist Jesus auch der „Herr über den Sabbat und die Gebote“, nicht weil Er sie abschafft oder geringachtet, sondern weil Er in die Freiheit der Kinder Gottes führt. Das Gesetz und die Gebote führen zu Gott, bei dem Himmlischen Herrn erwartet alle Suchenden und Gläubigen dann diese ersehnte Freiheit.

Auf dem Berge Karmel hat der Prophet die Baalpriester mit dem wahren Gott Israels konfrontiert, und gewonnen. Dies hat ihm nicht nur Vorteile und Ehre eingebracht. Königin Isebel hat ihn vertrieben und verfolgt, doch der Herr Israels bliebe ihm treu. Im neuen Bund haben die Eremiten auf diesem Berg Mariens Fürsprache erbeten und aus ihrer Gemeinschaft ist der Orden der Karmeliter und Karmeliterinnen entstanden. Auf Mariens Fürsprache bitten wir um die Erfahrung der Nähe Gottes in allen Lebenslagen und für alle Völker der Erde.

„Herr Jesus Christus, voller Vertrauen wollen auch wir dem Weg aus jeglicher Form von Gefangensein und Unfreiheit entkommen und geführt werden in das Land wo „Milch und Honig fließen“ Dort erwartet uns Deine Liebe, die Nähe des himmlischen Vaters und die Kraft des Heiligen Geistes. Wir danken Dir und loben Dich.“