21.7.2021-B-I-16.W.-4- „Jahr d Familie u d hl.Josef“- Nationalfeiertag-Laurentius-Jeremia-Daniel-Praxedis-Arbogast-Florentius-Stilla-(Ex.16,1-5.9-15/78/Mt.13,1-9)

Nach dem Tag der nationalen Trauer wegen der Opfer der Flutkatastrophe, feiert unser Land den Nationalfeiertag in Erinnerung an den 21.7.1831, als König Leopold I. eingesetzt wurde. Unser Belgien ist ein schönes jedoch komplexes, ja kompliziertes Land. Zudem belastet uns ja schon seit März 2020 die Coronakrise mit allen Folgen und seit einigen Monate der Hungerstreik von über 400 Asylanten, die ein Bleiberecht erzwingen wollen, und nun auch noch die riesige Flutwelle, die eine große Anzahl von Toten und Vermissten zu beklagen hat und dazu die vielen Zerstörungen und Verluste so vieler Menschen und ihrer Habseligkeiten.

Wir feiern, allerdings in „kleinerem Rahmen“ unser Land mit den vielen Vorzügen und der nun feststellbaren Solidarität und Hilfsbereitschaft in ungekanntem Masse. Junge und weniger Junge, Hauptamtliche und Ehrenamtliche stehen unter Einsatz aller Kräfte den Betroffenen zur Seite.

Vielleicht ist das auch ein Zeichen, dass das gesäte Gut unserer Vorfahren auch in der heutigen Zeit Frucht trägt, über alle Grenzen von Herkunft, Konfession und Hautfarbe hinweg.

Manchmal zweifeln wir ja an der Vernunft und Einsicht von Mitmenschen (auch jetzt, da geplündert und gestohlen wird bei Betroffenen), doch sind es zum Glück nur wenige, die profitieren, die meisten setzen sich uneingeschränkt ein.

Es könnte ja sein, dass die Offenheit für Gott, ein höheres Wesen, auch wieder zunimmt, und dass die Hände nicht nur anpacken, sondern auch wieder zum Gebet gefaltet werden.

„Herr Jesus Christen, an diesem Wohltuenden, das wir selbst bewirken können. an diesem Festtag wollen wir danken für alle Wohltaten, die wir Tag für Tag erfahren und für das Wohltuende, das wir selbst bewirken können. Wir wollen uns besinnen zu den Notlagen und den Leidenden bei uns, denn es sind meist die Ärmsten, die am meisten betroffen sind und nachher als Letzte wieder Hilfe erfahren werden. Wir beten für alle Männer und Frauen, für alle Instanzen, die Entscheidungen zu treffen haben, wie es weiter gehen kann und welche Richtungen wir einnehmen müssen, damit Belgien und Europa die Zukunft aller sichern kann. König des Friedens, hilf unserem König und allen Verantwortlichen und erfülle alle Bürgerinnen und Bürger mit Deinem Geist der Gemeinschaft und der Liebe.“

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