22.7.2021-B-I-16.W.-4- „Jahr d Familie u d hl. Josef“-Maria Magdalena—Verena-Elvira-Eberhard v Berg-(Hld.3,1-4/63/Joh.20,1-2.11-18)

Maria Magdalena wurde in der Urkirche (und wird auch heute wieder) „Apostelin der Apostel „genannt, weil sie als Erste am Grab Jesu war am Ostermorgen, und von dort zu den Jüngern gesandt wurde, ihnen zu sagen „ich habe Ihn gesehen“- sie die Augen- und Ohrenzeugin des Auferstandenen, die erst die Apostel bewegen konnte, sich auf den Weg zum Grab und zum Osterglauben zu machen. Johannes beschreibt dies in seinem Evangelium ganz ausführlich und lässt diesen Osterglauben in Maria von Magdala erst allmählich  aufkeimen und wachsen. Sie ist dem Herrn begegnet, Er hat sie angesprochen, sie lässt sich senden von Ihm und gibt somit der künftigen Kirche den Auftrag, Zeugin der Auferstehung zu sein. „Christus ist vom Tod erstanden, Er lebt und auch wir sollen und werden leben“, das ist die Kernbotschaft Jesu und Seiner Kirche, Seiner Glaubensgemeinschaft. Maria und andere Frauen sind in der Nachfolge irgendwie die „Geburtshelferinnen“ für die neue Bewegung (der „Weg“), die später dann als Christen genannt wurden.

Dieser Festtag fragt uns alle nach unserem Osterglauben, (Auferstehung und Ewiges Leben), nach unserer Achtung vor den Frauen und ihrer Rolle und Aufgabe in der Christengemeinde, nach dem Miteinander aller Getauften in dieser Jüngerfamilie Jesu.

Da bleibt noch viel zu tun, MM. Ist dafür der Ansporn und die Vorhut.

„Herr Jesus Christus, Maria Magdalena ist Dir sehr dankbar, denn Du hast ihr Leben aus einem Netz vieler Verstrickungen befreien können. Sie lässt sich durch den Kreuzestod und das Begräbnis nicht abhalten, Dich zu suchen. Was sie dann erfahren darf: sie selbst wird gesucht, von Dir , dem Auferstandenen. Ihr Vertrauen, ihre Zuneigung, ihre Dankbarkeit werden belohnt. Das ermutigt uns alle, dich von ganzem Herzen zu suchen und dabei zugleich offen zu bleiben für Deine Zuneigung und Liebe zu uns. Dir sei Lob und Dank.“