21.10.2019- -C-I- -29.Woche- -1.- — außerordentlicher Monat der Weltmission-Rosenkranzmonat- Amazoniensynode-Ursula u Gefährtinnen-Irmtrud-Karl.I.- -(Röm.4,20-25/Lk.1,68/Lk.12,13-21)

Der Streit wegen materieller Güter und Geld ist eine leider allzu verbreitete Erfahrung in vielen Familien und Freundeskreisen. Sich dann dafür auch noch an Gott wenden, Er solle da eingreifen und helfen (wie hier bei Jesus) ist dann wohl eine Anmaßung: „wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht?“ Jesus kennt die Gefahr der Versuchungen durch Habgier und großem Vermögen. Bestechung, Korruption .. gibt es auf allen Ebenen. Dabei ist der Sinn des Lebens nicht das Haben, sondern das Sein- nicht bedient oder verwöhnt zu werden, sondern in Liebe zu dienen. Was nützen dann größere Scheunen um die bessere Ernte unterzubringen und es sich dann nur mehr gut gehen zu lassen (ohne Gedanken an andere und an Gott? Wir wissen es nicht) . Aber am Eden kann niemand etwas mitnehmen ins neue Leben bei Gott. Suchen wir doch immer treu den Sinn des Lebens und dessen, wofür wir Zeit, Energie und Liebe einsetzen.
„Herr Jesus, du willst nicht unsere Freuden und unser Genießen in Frage stellen, nur auf die Gefahr hinweisen, uns auf Irrwege führe zu lassen, die einsam und unglücklich machen. „

Am 21.10.1979 wurde das Haus in Moresnet, Sier 2, von Bischof van Zuylen zum „Foyer“ eingesegnet. Seit 40 Jahren darf es einzelnen Personen und Gruppen ein Ort des Gebetes, der Glaubensvertiefung, der Begegnung sein. DANKE den lebenden und den schon verstorbenen Gründern und Helferinnen und Helfern.

20.10.2019- -C-I- -29.Woche- -1.- — außerordentlicher Monat der Weltmission-Rosenkranzmonat- Amazoniensynode-Missionssonntag- -Wendelin-Vitalis- -(Ex.17,8-13/121/2.Tim.3,14-4,2/Lk.18,1-8)

Es geht heute besonders um das Gebet und um die Intensität, Ausdauer beim Beten. Es ist nicht immer leicht, sich zum Gebet aufzuraffen. Da ist so viel Trockenheit und Sprachlosigkeit, so wenig spürbare Nähe des Herrn. Doch sollen wir mit Ausdauer, ja Sturheit am Gebet festhalten, Gott festhalten in einem Gespräch mit Ihm. Schweigen und Stille ist „Gottes Muttersprache“- wie soll dann ein Dialog entstehen? Gott hat ja längst gesprochen, besonders durch Seinen Sohn und Er spricht dauernd durch die Schöpfung und durch unser Leben. Können wir das sehen, hören, fühlen, betasten, riechen? Darauf können wir jederzeit antworten: Lob, Dank, Anbetung, Bitte, Reue, Stille, Dasein… es gibt so viele Formen des Betens. Ich muss es nur wollen … und tun.
„Herr Jesus Christus, weil Du immer und überall bei uns bist, mich begleitest, deshalb kann und will ich dich ansprechen, Dir antworten, mit Dir überlegen, Dich bitten, Dir ans Herz legen, was mich erfüllt. So bin ich nie allein, immer in Gemeinschaft mit Dir und mit allen Betern der Welt.“

19.10.2019- -C-I- -28.Woche- -4.- — außerordentlicher Monat der Weltmission-Rosenkranzmonat- Amazoniensynode-Jean de Brebeuf-Isaak Jogues u Gefährten-Paul v Kreuz-Laura- -(Röm.4,13.16-18/105/Lk.12,8-12)

Zeugnis geben, sich zu Gott bekennen vor den Menschen, darin liegt der Antrieb zur Mission. Hier ist auch der Grund, der Beziehung Jesu zu diesen Menschen. Eines ist dabei sehr wichtig: nicht gegen den Heiligen Geist sündigen, denn dieses wird nicht vergeben werden können. Wer gegen besseres Wissen und trotz klarer Erkenntnis den Heiligen Geist einfach ablehnt, wer kann dann noch helfen. Das ist eine schwere Aussage. Doch überlegen wir: wer in hellem Licht steht und doch behauptet, es sei dunkel, wer kann dann helfen. So ist das Vertrauen zum dreifaltig liebenden Gott die Basis unseres christlichen Redens und Handelns: Vater, Sohn und Geist der wahren Liebe.
„Herr Jesus, mit Deinen Worten und aussagen möchtest Du wachrütteln, zum Nachdenken anregen. Manchmal scheint uns dieses Wort fremd, oder es tut uns sogar weh. Bei näherem Betrachten und Beten wird uns dann die Klarheit geschenkt. Hilf uns, geduldig mit Deinem umzugehen, so geduldig wie Du mit uns seit Anbeginn des Lebens umgehst.“

17.10.2019- -C-I- -28.Woche- -4.- — außerordentlicher Monat der Weltmission-Rosenkranzmonat- Amazoniensynode—Lukas-(2.Tim.4,10-17/145/Lk.10,1-9).

Seit dem 1.Advent begleitet uns sonntags das Evangelium des hl. Lukas. Ein wunderbares Werk mit vielen Lichtblicken auf Jesus und Seine Verkündigung, auf Sein Leben und Sein Handeln. Auch mit einigen „Brocken“- wie an den letzten Sonntagen- an denen wir härter knabbern müssen. Lukas sieht die große Menschenmenge und auf viel zu wenige Arbeiter „der Ernte“. Das Gebet hat bei Lukas einen festen, ja ausgeprägten Platz- so auch um Arbeiter in der Ernte Gottes. Jesus sendet Seine Jünger mit „leichtem Gepäck“ zu den Menschen, nur mit der Botschaft des Friedens. Diese Botschaft und das entsprechende Verhalten, richtet auf, heilt und befreit die Menschen: „denn das Reich Gottes ist nahe“.
„Herr Jesus Christus, wir danken Dir für alle, die Du berufen hast( und die uns von Dir künden und Deine Heilsmittel spenden. Wir danken Dir für Lukas, der uns in seinem Evangelium und in der Apostelgeschichte, von Dir und die wachsenden Urgemeinde um Petrus und Paulus Mut macht, in missionarischem Sinn zu leben und zu wirken. Hilf uns , gerne zu beten, von ganzem Herzen zu beten und die Wunden der Menschen zu berühren und in Deinem Namen zu heilen“.

17.10.2019- -C-I- -28.Woche- -4.- — außerordentlicher Monat der Weltmission-Rosenkranzmonat- Amazoniensynode—Ignatius v Antiochien-Anselm- -(Röm.3,21-30/130/Lk.11,47-54)

Nichts ist Jesus ungeheuerlicher als Scheinheiligkeit. Wer nicht radikal (dh. Aus der Wurzel heraus) leben will, ist schon in Gefahr, vieles auf die leichte Schulter zu nehmen. Wenn dann noch Blut vergossen wird und nachträglich den Opfern Denkmäler errichtet werden, dann ist doch etwas falsch und faul. Jesus ist das Licht, das ins Dunkel fällt und alles aufdeckt; Er ist die Wahrheit, die alle Lüge überführt. Durch viele Fragen, Diskussionen versuchen die Gegner Jesu Ihn zu einer widersprüchlichen Aussage zu bewegen, Fallen wollen sie stellen. Ist das nicht alles sehr aktuell? Fake News- in diskrete Nachforschungen und Veröffentlichungen bringen viel durcheinander. Lassen wir uns in unserem Vertrauen zu Gott, dem Liebenden, nichts aus der Fassung bringen“.
„Herr Jesus, mit Dir zu gehen ist nicht immer leicht und einfach, aber Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. In Dir können wir sehen und erkenne, was vielfach gespielt wird und wie clevere Menschen und Gruppen andere täuschen und irreführen, zum eigenen Profit. Halte uns bei Dir, halte uns in der
Wahrheit.“