17.7.2019- -C-I- -15.W.- -3- -Donata-Alexius-Marina-Maria Magdalena Postel- -(Ex.3,1-6.9-12103/Mtt.11,25-27)

Jesus spricht ein Gebet, aus Seinem Herzen kommen diese Lob- und Dankesworte. Jesus erkennt, dass neben den Widerständen zu Ihm und dem Reich Gottes, auch Menschen sehr offen für Ihn sind. Es sind die Kleinen, die unbedeutenden, die Unmündigen, die sich für Gottes Liebe öffnen, nicht die Weisen und Klugen. Jesu sieht hier das Werk des Vaters, und Ihn lobt Er.

Zugleich kann Jesus den Kleinen und Menschen am Rande zusagen, dass Seine Beziehung zum Vater einzigartig intensiv ist, darin kann sich niemand hineinbegeben, aber Er, Jesus kann es den Menschen offenbaren.

„Herr Jesus, in Dein Lobgebet wollen wir einstimmen, denn auch uns nimmst du mit in Dein Herz und offenbarst uns, was Wissenschaft und Klugheit nicht schaffen kann. Vor Dir bleiben wir immer Empfangende.“

16.7.2019- -C-I16.7.2019- -C-I-15.W.- -3- -ULF vom Berge Karmel- -Carmen-Irmengard-Elvira- -(Ex.2,1-15/69/Mt.11,20-24)

Jesus findet nicht überall wahren Glauben, Bewunderung ja, aber nicht die echte Verbundenheit zu Ihm. Das wird wohl in allen Zeiten so sein, denn rasche und oberflächliche Begeisterung kann aufkommen, aber nachhaltige treue Beziehung? Wenn wir statt der Städtenamen Tyrus und Sidon, Chorazin und Betsaida und Kafarnaum die Namen unserer Ortschaften und Lebensmilieus setzen würden, wären wir mitgemeint. Wie kommt es, dass wir uns an die Wunder Gottes so sehr gewöhnen? Warum steht Gott bei uns oft einer Nebenstrecke, nicht auf der Hauptstraße?

„Herr Jesus Christus, wenn wir heute Deiner Mutter in Verbindung mit dem Berg Karmel gedenken, dann gehen unsere Blicke und Bitten nach Bütgenbach. Wir danken für das segensreiche Wirken der Ordensleute in den Jahrzehnten, und bitten um die Zukunft dieser Gebetsstätte. Das „Klostersterben“ geht weiter, die Bevölkerung nimmt es zur Kenntnis…. Und das Leben geht weiter! Wirklich?“

 

15.7.2019- -C-I- -15.W.-3- -Bonaventura-Answer-Bernard v Baden-Donald- -(Ex.18-14.22/124/Mt.10,34-11,1)

Jesus ein Spalter? Unfriedenstifter? So könnte man die Worte heute verstehen. So ist es nicht in der Absicht des Herrn, doch manches Mal in der Wirkung. Wo jemand in Familie oder anderem Umfeld sich als Christ bekennt und Jesus ernst nimmt, da wird von vielen anderen Gleichgültigkeit oder Aggression wach. Es ist also eine starke Herausforderung, Jesus VOR allem und allen anderen zu lieben. Also nicht: die anderen nicht lieben, sondern darüber hinaus, Jesus an erster Stelle.

Jesus beachtet auch zuerst die Kleinen, die Übersehenen, jene, ohne Stimme. Seine Jünger gehen den gleichen Weg auf ihre Weise. Sie dürfen sich nicht blenden und täuschen lassen durch andere.

Herr, Jesus Christus, wir leben unser Christsein in großer Freiheit, nicht unter Angst und Verfolgung. Trotzdem spüren wir ab und zu Widerstand oder Spott bei anderen, wenn wir uns zu Dir und Deiner Kirche bekennen. Gib uns dann Kraft und Mut, nicht einzuknicken und gleichzeitig voller Liebe und Toleranz zu bleiben.“

 

14.7.2019- -C-I- -15.Woche- -3- -Kamillus v Lellis-Ulrich v Zell-Jakobus à Voragine- -(Deut.30,9-14/69/Kol.1,15-20/Lk.10,25-37)

Die Frage nach dem wichtigsten Gebot kann nur als Antwort die Liebe haben. Diese Liebe ist unteilbar zu Gott, zum Nächsten und zu sich selbst. Liebe ist total, allumfassend, ganzheitlich. Die Frage nach dem Nächsten will dem Schriftgelehrten einen Aufschub oder einen Vorwand liefern. Der Mann fragt nicht nach Gott, sondern nach dem Nächsten. Jesus erzählt das berühmt gewordene Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Am ende ändert sich die Frage: nicht mehr „ wer ist mein Nächster“? sondern , „wem bin ich Nächster geworden?“. Die Antwort des Fragenden: „der barmherzig an ihm gehandelt hat“ ist richtig. Und Jesus sagt zum 2. Mal: „dann geh und handle genauso“. Diese Antwort bleibt für alle Zeiten gültig.

„Herr Jesus, es liegen so viele Menschen verletzt oder mutlos am Wegesrand. Es kommt darauf an, sie mit dem Herzen zu sehen, berührt zu werden und zu tun, was nötig und möglich ist. Mache uns, die Kirche, zum Feldlazarett für alle, die Hilfe brauchen.“

13.7.2019- -C-I- -14.W.- -2- -Heinrich u Kunigunde- -Sara-Arno v Würzburg-Mildred- -(Gen.49,29-33;50,15-16/105/Mt.10,24-33)

Wenn Menschen mit Jesus gehen, dann sind sie manche Prüfungen ausgesetzt. Jesus erklärt es so: „ der Jünger steht nicht über seinem Meister…., der Jünger muss sich damit begnügen, dass es ihm geht, wie seinem Meister“ Dann fügt Jesus drei Mal hinzu: „fürchtet euch nicht vor ihnen.

Denn: 1. Nichts ist verhüllt, dass nicht enthüllt werden wird.

  1. den Leib kann man töten, aber nicht die Seele.
  2. fürchtet euch nicht, denn ihr seid viel mehr wert als viele Spatzen, von denen jeder vom Vater im Himmel umsorgt wird.

Daher: bekennt euch zu mir, zu dem werde ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.

„Herr Jesus Christus, du mutest uns einen anspruchsvollen Weg zu, weil du uns vertraust und uns liebst. Wir stehen nie über Dir, aber auf Augenhöhe mit Dir, wenn wir Dir folgen. Nimm uns jede Form von Furcht, wenn wir wieder zurückfallen wollen oder uns bedeckt halten möchten. Sei Du unser Ermutiger auf allen Wegen.“